Gutes Essen und nette Gemeinschaft

Ein Ort der Begegnung: "satt und selig"-Mittagstisch feiert 10-jähriges Jubiläum

Gemeinschaft leben und eine leckere Mahlzeit genießen: Das geht beim Mittagstisch "satt und selig" an der Fuldaer Lutherkirche.
Fotos: Rene Kunze

29.05.2025 / FULDA - Gemeinschaft leben und eine leckere Mahlzeit genießen: Das geht beim Mittagstisch "satt und selig" an der Fuldaer Lutherkirche. Das Angebot, das sich an alle Menschen im Stadtteil richtet, feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Am Mittwochmittag gab es daher ein großes Festessen.



Jeden Wochentag frisches und gesundes Essen: Bei "satt und selig" kommen die Menschen seit zehn Jahren auf ihre Kosten. Ob bedürftig oder nicht, hinterfragt wird hier nicht. "Es lebt von den Begegnungen, mit Menschen, die man vielleicht noch nicht kennt", fasste die Pfarrerin der Lutherkirche, Anke Heil, zusammen.

"Wir laden alle ein, das Leben in Fülle zu genießen. Das bedeutet auch, satt zu sein und dafür geben wir Montag bis Freitag frisch gekochte Mahlzeiten heraus", so Heil. In den vergangenen Jahren mussten viele Herausforderungen überwunden werden, um das Projekt am Leben zu halten. "Dass es satt und selig gibt, ist für mich ein kleines Wunder." Auch in der kommenden Zeit werden die Herausforderungen nicht weniger, wie Heil anmerkte. Menschen mit Belastungen, aggressives Verhalten gegenüber den Köchen und andere Schwierigkeit belasten das Projekt, dennoch: Die Gemeinde gibt nicht auf, um den Menschen etwas Gutes zu tun.

Jubiläum gebührend gefeiert

Die Stadt Fulda unterstützt das Projekt finanziell. Stefan Grauel, ehrenamtliches Magistratsmitglied der Stadt Fulda, sagte: "Geld alleine bewegt wenig. Das Engagement ist wichtig und das gibt es hier." Er dankte der Ehrenamtlichen für ihre stetige Hilfe und ihre Bemühungen. "Heute sind wir da, um Danke zu sagen, für das, was Sie hier in Ihrem Stadtteil und in Ihrer Gemeinde leisten, um Bedürftigen zu helfen."

Am Mittwochmittag wurde das Jubiläum des Projekts gebührend gefeiert. Mit geladenen Gästen war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Zu diesem besonderen Event kochte ausnahmsweise der Verein der Köche Fulda. "Wir haben einen im Verein, der selbst als Flüchtling nach Fulda kam und mittlerweile ausgebildeter Koch und in der Kirche tätig. Als wir dann gefragt wurden, ob wir hier kochen wollen, haben wir natürlich gerne zugesagt", sagte der Vorsitzende, Stefan Faulstich. Den Gästen mundete das Essen bestens. Mit netten Gesprächen und Live-Musik war es ein fröhliches Zusammenkommen. (Katharina Geppert) +++

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