Urkunden als "Dokumente der Integration"
Einbürgerungsempfang für 42 Personen aus 13 Ländern
Fotos: Stadt Fulda
01.05.2025 / FULDA - Seit 1999 ist er gute Tradition in der Stadt Fulda: der Einbürgerungsempfang, mit dem Fuldaerinnen und Fuldaer, die über das Einbürgerungsverfahren die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben, herzlich willkommen geheißen werden.
Der Oberbürgermeister begrüßte die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die zum Teil auch mit ihren ganzen Familien erschienen waren. "Sie haben lange auf diesen Tag hingearbeitet", sagte Wingenfeld, "jetzt darf ich Ihnen herzlich gratulieren." Dabei bringe die Staatsbürgerschaft nicht nur neue Rechte und Erleichterungen, zum Beispiel bei Reisen, sondern auch Verpflichtungen mit sich, betonte Wingenfeld, der an alle appellierte, sich im Ehrenamt, in Vereinen, Parteien oder Elternbeiräten in Kitas oder Schulen zu engagieren.
"Sie sagen damit bewusst Ja zu den Werten des Grundgesetzes und unserer Gesellschaft"
Stadtverordnetenvorsteherin Hartmann machte in ihrer Ansprache klar, dass die Übergabe der Urkunde nicht nur einen formellen Akt, sondern auch ein "Dokument der Integration" darstelle: "Sie sagen damit bewusst Ja zu den Werten des Grundgesetzes und unserer Gesellschaft." Dabei sei insbesondere das Wahlrecht in Deutschland ein hohes Gut, das es zu wahren und zu nutzen gelte, sagte Hartmann. Integration bedeute auch die Bereitschaft, Verantwortung für das Allgemeinwohl zu übernehmen, erinnerte die Stadtverordnetenvorsteherin und ermunterte das Publikum, auch Ehrenämter wie Wahlhelfer oder Schöffe in Betracht zu ziehen."Ich fühle mich jetzt als Teil eines großartigen Landes"
Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Empfang, der mit einem kleinen Umtrunk ausklang, durch Gitarrenmusik von Daniel Nikolaus Wirtz (Musikschule der Stadt Fulda), der nicht nur passende zeitgenössische Werke darbot, sondern auch eine Eigenkomposition präsentierte. (mmb/pm) +++