Ermittlungsverfahren gegen Fahrer
Dacia überschlägt sich auf der A7 und bleibt auf Dach liegen: Fünf Verletzte
Symbolbild: O|N/Henrik Schmitt
22.04.2025 / PETERSBERG -
Auf der A7 auf Höhe der Anschlussstelle Fulda-Nord kam es am frühen Morgen des Ostermontags zu einem folgenschweren Verkehrsunfall: Ein 50-jähriger Dacia-Fahrer aus dem Landkreis Dithmarschen verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches sich überschlug und auf dem Dach liegenblieb.
Der Fahrer mit seiner Familie gegen 05:30 Uhr auf der A7 in südlicher Richtung unterwegs. Dabei zog der Pkw noch einen Anhänger. Aus bislang unbekannter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug.Der Dacia kam von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit der Leitplanke und einem Baum. Infolge der Kollision überschlug sich der Dacia und blieb auf dem Dach liegen. Der nachgeführte Anhänger entkoppelte sich durch die Kollision, überschlug sich auf der Abfahrtsspur der Anschlussstelle und versperrte dort die Fahrbahn. Die Insassen wurden nicht eingeklemmt und konnten sich gegenseitig sowie mit der Hilfe eines Ersthelfers aus dem Unfallfahrzeug befreien. Alle fünf Insassen des Dacia, neben dem Fahrer eine 36-jährige Frau, ein 16-jähriger Jugendlicher, ein 7-jähriges Kind und ein Kleinkind wurden verletzt und zur weiteren Behandlung in Fuldaer Krankenhäuser gebracht. Schwerere Verletzungen konnten im Rahmen der ersten ärztlichen Begutachtung ausgeschlossen werden.
Fahrzeug und Anhänger schwer beschädigt
Das Unfallfahrzeug und dessen Anhänger wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Zudem waren noch mehrere Felder der Schutzplanke betroffen. Es entstand ein Gesamtsachschaden von circa 23.000 Euro. Vor Ort waren Polizei, Einsatzkräfte der Feuerwehr Fulda und Rettungsdienst mit mehreren RTW im Einsatz. Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen erforderten eine ca. zweistündige Sperrung der Abfahrtsspur der BAB 7 Anschlussstelle Fulda-Nord. Die Hauptfahrbahn der Bundesautobahn war davon nicht betroffen. Gegen den Fahrer wurde durch die Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Petersberg unter der Telefonnummer 0661/969560 zu melden. (mau/pm) +++