"Das Schlimmste, was einem widerfahren kann"
Nach verheerendem Brand in Kressenbach: Spendenaktion für Familie
Archivbild: O|N / Andreas Bejm
22.04.2025 / SCHLÜCHTERN -
Nach dem verheerenden Wohnhausbrand im Schlüchterner Stadtteil Kressenbach (Main-Kinzig-Kreis) ist der Zusammenhalt im Ort enorm. Mehr als 10.000 Euro konnte die Dorfgemeinschaft bei einer Spendenkampagne bereits zusammenbringen. Die Familie ist vorübergehend in Schlüchtern untergekommen und die Hilfe läuft so langsam an.
In der Nacht zum Donnerstag war gegen 2:45 Uhr die Feuerwehr in den Bornkresseweg alarmiert worden. Die Rückseite eines Wohnhauses brannte lichterloh. Nach dem Löschen der Flammen war klar: Hier wohnt erstmal keiner mehr. Ein harter Schlag für die Familie, die zum Glück unverletzt dem Feuer entkam.
Ortsvorsteher: "Diese Solidarität ist beeindruckend"
"Über Nacht das eigene Zuhause durch einen Brand zu verlieren, ist mit das Schlimmste, was einem widerfahren kann. Die Betroffenheit im Ort und bei den Menschen ist sehr groß, aber auch die Hilfsbereitschaft. Viele bieten Unterstützung an, haben bereits Geld gespendet oder wollen mit Sachspenden helfen. Diese Solidarität ist beeindruckend und ein starkes Zeichen des Zusammenhaltes. Sowohl bei den Spendenden, als auch bei den Einsatzkräften, die in der Nacht vor Ort waren, möchten wir uns herzlich bedanken", sagt Ortsvorsteher Holger Gärtner. Auch weiterhin hoffe man, dass sich noch viele Menschen beteiligen, "denn jede Spende zählt". Wenn Sie etwas beisteuern wollen, geht das über die Seite "gofund.me". (Moritz Bindewald) +++