Ausschusssitzung im Stadtteiltreff
Was wurde im Nordend neu gestaltet? Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
Vor der Ausschusssitzung fand eine Stadtteilbegehung im Fuldaer Nordend statt.
Fotos: Rene Kunze
19.03.2025 / FULDA -
Welche Problemstellen hat das Fuldaer Nordend? Welche Veränderungen gab es in vergangenen Jahren? Am Dienstagnachmittag konnten sich die Mitglieder des Ausschusses für Bauwesen, Klimaschutz und Stadtplanung bei einem Rundgang durch das Nordend ein Bild vom Stand der Dinge machen.
"Es wichtig, sich von Zeit zu Zeit die Dinge vor Ort anzuschauen", sagte Ausschussvorsitzender Michael Ruppel. Wichtige Fragstellungen, auch im Nordend seien: "Was ist geplant? Was ist daraus geworden? Wie ist die weitere Entwicklung?" Aus diesem Grund machten die Ausschussmitglieder vor Beginn der Sitzung einen Rundgang durch das Nordend. Los ging es bei den Straßenmöbeln vor dem Stadtteiltreff. Diese waren erst kurze Zeit zuvor geliefert worden und sind Teil des Projekts "Straßen neu entdecken". Am 29. März sollen sie noch mit den Bürgern gemeinsam bepflanzt werden.
Verbesserungspotenzial im Nordend
Ein weiterer Punkt des Rundgangs stellte die Magdeburger Str. 25, der zukünftige Standort des Quartierszentrum dar. Außerdem die Bahnunterführung als Stadtteileingang des Nordends. Diese Unterführung soll verschönert werden. "Die Fenster in der Unterführung sehen schon aus wie Bilderrahmen", stellte Lillith Stukenberg, Abteilungsleiterin Städtebauförderung fest. Diese Vorlage solle genutzt werden, diesen Standort kreativ zu verschönern. Auch ein Künstler solle Hand anlegen dürfen. "Das Projekt wird in diesem Jahr noch sichtbar werden", so Stukenberg.
Weiter ging es vom Wohnbauprojekt Zeppelingärten, über die Grünanlage Galgengraben und vom Spielplatz vorbei in die Birkenallee, bis hin zum Baumstraßenviertel. Hinter den Stopps liegen Projekte, die Teil des Förderprojekts ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) sind.
Im Anschluss an den Rundgang begann die eigentliche Ausschusssitzung im Stadtteiltreff. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Änderung des Flächennutzungsplan "Sportgelände Mackenrodtstraße", der Sachstand der aktuellen Hochwasser-Situation und ein Bauprojekt am Aschenberg.
Sportgelände und aktuelle Hochwasser-Situation
In der Mackenrothstraße soll eine Sportanlage entstehen. Das Gelände war ursprünglich als landwirtschaftliche Fläche vorgesehen. Um jetzt eine Sportanlage daraus zu machen, muss es eine Änderung des Flächennutzungsplanes geben. Das erklärte der Stadtbaurat Daniel Schreiner den Anwesenden. Diesem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.
Ein weiteres Thema stellte der Bau eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Aschenberg dar. Vier neue Wohneinheiten sollen dort entstehen. Der Änderung des Bebauungsplans wurde einstimmig zugestimmt. Thematisiert wurde auch die aktuelle Hochwasser-Situation. Der Stadtbaurat betonte: "Die Stadt kann nicht einfach Starkregen verhindern." Dennoch: Es ist geplant, die Starkregengefahrenkarten auszuweiten.
Ebenfalls in der Sitzung thematisiert wurden "Agri-PV-Anlagen", sowie ein "Solarpark in Kämmerzell". (kg) +++