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Neues Konzept in der Nähe

Personalmangel: "Dimitra" zieht von Horas in die Langebrückenstraße

Sideris und Antje Kalathas im "Restaurant Dimitra" in Fulda-Horas
Fotos: Marius Auth

20.02.2025 / FULDA - Seit 2010 war das griechische "Restaurant Dimitra" in der Schlitzer Straße in Fulda-Horas beheimatet. Ab April geht es mit neuem Konzept in der Langebrückenstraße weiter - schuld ist der Personalmangel, unter dem viele Gastronomen leiden.



Antje und Sideris Kalathas sind Freunden der griechischen Küche in Osthessen bekannt: Von 1993 bis 2000 hatten sie das Restaurant "Kreta" in Fulda-Lehnerz, von 2000 bis 2010 den "Leipziger Hof" in Fulda-Lehnerz und ab 2010 den ehemaligen Gasthof Martin in der Schlitzer Straße 73 in Fulda-Horas, der unter ihrer Führung zum "Restaurant Dimitra" wurde. "Wir hatten eigentlich gedacht, dass das hier die letzte Station wird - aber der Personalmangel ist so ausgeprägt, dass wir hier einfach keine Gastronomie mehr führen können. Wir hatten hauptsächlich Minijobber, unsere feste Kraft ist dann im Oktober ausgeschieden", erklärt Antje Kalathas im OSTHESSEN|NEWS-Gespräch.

Glück im Unglück

Glück im Unglück: Nur knapp über einen Kilometer weiter, in der Langebrückenstraße 48, will Zeljko Radic seinen italienischen Feinkostladen "Zera Vino Italia" aufgeben, weil er sein Großhandelsgeschäft mit italienischen Spezialitäten ausbauen will und dafür größere Räume in Fulda sucht. Familie Kalathas plant, ab April dort unter neuem Namen "Dimitra mediterraner Genuss" und neuem Konzept mediterrane Spezialitäten wie Wein, Antipasti, aber auch kleine Speisen sowie Kaffee und Kuchen anzubieten. "Das können wir mit zwei Leuten stemmen, außerdem helfen Sohn und Tochter aus."

Auch für die Räume in der Schlitzer Straße 73, im Besitz der lokalen Hochstift-Brauerei, sind bereits Nachmieter gefunden: Butrint Nivokazi und Rafael Ikonomi wollen vor Ort, wo bisher 95 Sitzplätze innen und 50 außen auf der Terrasse geboten werden, bald deutsche Küche kredenzen. (mau) +++

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