Regionalliga: Sein Urteil ist gefragt
Dominik Rummel: Die PS müssen jetzt auf die Straße - Prima Kontakt zur SGB
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20.02.2025 / REGION -
Er weiß, wo das Tor steht, ist einer der besten Fußballer Osthessens, scorte lange für die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz und spielt seit eineinhalb Jahren für den FC Gießen. Gemeint ist - natürlich - Dominik Rummel. Sein Team durfte am vergangenen Samstag schon einmal ran um Punkte (0:3 gegen Eintracht Trier) - die SGB steigt am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den Göppinger SV ein. Rummels Urteil ist gefragt: Für OSTHESSEN|NEWS ordnet er die Regionalliga Südwest ein.
Aufstiegskampf/Titelrennen: Die besten Karten halten gewiss Spitzenreiter Hoffenheims U23 (44 Punkte aus 20 von 34 Spielen) sowie dessen Verfolger FSV Frankfurt (nach dem 1:0 vom Sonntag gegen Freiburg II 40 Zähler) und der Tabellendritte Kickers Offenbach (38) in der Hand.
Chancen dürfen sich auch noch die Stuttgarter Kickers (36), der SGV Freiberg (35), Freiburg II (35) und - mit etwas Glück und positivem Denken - der TSV Steinbach Haiger (33) ausrechnen.
Eintracht Trier (32), die SG Barockstadt (32) und der FC Homburg (28) folgen auf den Plätzen. So viel zum Tabellenbild.
Der Ex-Barockstädter bedauert Verlauf und Ausgang des letzten Spiels gegen Trier. "Wir hatten die Chance zum 1:0 - kriegen aber im Gegenzug das 0:1. Wir müssen das schnell abstellen. Du reißt dir in der Vorbereitung sechs Wochen lang den Hintern auf. Dabei hatten wir vor der Winterpause eine gute Phase mit wichtigen Siegen."
Natürlich ist er sich der Situation des FC Gießen bewusst - und es arbeitet in ihm. "Wir müssen schnell anfangen zu punkten. Die PS müssen auf die Straße. Das Potenzial haben wir. Wir müssen es abrufen. Das wird bis zum Saisonende so gehen. Bis zum letzten Spieltag." Sagt einer, der sich "Pudelwohl fühlt beim FC Gießen. Das ist ein toller Verein. Ich komme mit der Mannschaft super aus. Alles bestens." Und als wolle er gar nicht aufhören, schiebt er nach. "Ein sehr familiär geführter Verein. Die Menschen sind mit viel Herzblut dabei. Es packen sehr viele mit an, das ist bewundernswert. Mit Michael Fink und Marcel Niesner haben wir ein tolles Trainerteam. Wir haben ein Ziel vor Augen. Das wollen wir auch schaffen."
Abstiegskampf: Aufsteiger Villingen scheint etwas abgeschlagen (10 Punkte). Das Feld reicht indessen vom Vorletzten Hessen Kassel (15), Eintracht Frankfurt II (17), dem FC Gießen (18), dem Bahlinger SC (20) und Astoria Walldorf (22) - vielleicht sogar Mainz 05 II (25). Es sind also noch sieben oder acht Teams in der Verlosung.
Hessen Kassel, der Anker in Nordhessens Fußball, habe wieder einmal "aufgerüstet": mit Adrian Bravo Sanchez, den Rummel noch aus Hessenauswahl-Zeiten kennt, und Yannick Stark, einem weiteren ehemaligen Zweitliga-Spieler. (wk)
Und so schließt OSTHESSEN|NEWS eine Seite des Buches mit und über Dominik Rummel. Der in der Hinrunde sechs Wochen wegen eines Muskelfaserrisses fehlte - und der sich während unseres Gespräches auf der Fahrt zum Training nach Gießen befindet. Wo ist sie nur, die Ausfahrt Klassenerhalt? +++