Viele Steuergelder vergeudet
SPD: Eislaufen in Fulda? Fehlanzeige! - kein Prädikat für eine "Sportstadt"
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16.02.2025 / FULDA -
Leider könne die Stadtregierung nicht aufs Glatteis geführt werden. Es ist halt in Fulda schlicht keines vorhanden. Und das trotz jahrzehntelanger Bemühungen um eine Eislaufbahn, bedauert der SPD-Stadtverband in einer Pressemitteilung.
Der Magistrat habe es trotz mehrerer Versuche seit über zwanzig Jahren nicht geschafft, in Fulda Eislaufen zu ermöglichen, kritisiert Co-Vorsitzender H.-J. Tritschler. Dabei seien viele Steuergelder in den Sand gesetzt worden. Die vergeblichen Versuche, in der Stadt Fulda ein attraktives Wintersportangebot einzurichten, hat leider eine unrühmliche Tradition.
Bereits beim Bau des Esperanto-Komplexes wurde seitens der Stadt bereits viel Geld investiert. Die Infrastruktur dafür war in der Esperantohalle vorhanden, es war sogar die Rede von Eishockeyspielen. Nach zwei oder drei Möglichkeiten zum Schlittschuhlaufen, wurde das Angebot eingestellt.
Zu diesen gescheiterten Anläufen könne die aktuelle Stadtregierung zwar nichts. Allerdings scheint sie mit dem Eislaufprojekt in der Fulda-Aue in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten. "Wer auf eine Natureisbahn hofft, hat die Rechnung ohne den Klimawandel gemacht", meint Tritschler. Wurde wieder Geld für Nichts ausgegeben? Die Vermutung liege nah.
Eine Eislauffläche in der Stadt Fulda halte der SPD-Stadtverband für absolut sinnvoll. Deshalb habe man seinerzeit die genannten Projekte unterstützt. Die mangelhafte Umsetzung sei allerdings nur peinlich gewesen. Man erwarte jetzt vom Magistrat, dass er trotz dieser Desaster weiterhin Eislaufen in der Stadt ermöglichen will. Dazu bedürfe es allerdings nicht nur des Willens, sondern in jeder Hinsicht einer durchdachten, realistischen Planung und Ausführung, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.(pm/ci)+++