Vor dem Pokalfight gegen die SGB
Steinbach Haigers Trainer Hüsni Tahiri: Es gibt keine Ausreden am Samstag
O|N-Archivfotos/TSV Steinbach Haiger
14.02.2025 / HAIGER -
Mit Beginn der laufenden Saison im Sommer vergangenen Jahres bildet der 41-jährige Hüsni Tahiri mit Daniel Wilde das Trainergespann des Regionalligisten TSV Steinbach Haiger. Am Samstag prallt sein Verein im Hessenpokal-Viertelfinale auf die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (14.00 Uhr, Haarwasen). Im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS wirft er einen Blick auf das Duell der Klassenkameraden, in dem es heißt: siegen oder fliegen. Nur der Sieger erreicht die Runde der letzten Vier.
Hüsni Tahiri kommt nicht nur als ein Profi daher, er ist auch einer. "Ich weiß nicht, wo wir stehen. Diese Gedanken kenne ich auch nicht. Ich beschäftige mich nicht damit. Wir nehmen die Aufgabe am Samstag an. Es gibt keine Ausreden. Wir erwarten, dass wir funktionieren. Es zählt und kommt darauf an, dass wir auf der Höhe sind. Ich bin gespannt auf das Spiel. Und überzeugt davon, dass wir gute Chancen haben."
"Bei uns bleiben, unser Spiel machen und in die Abläufe reinkommen"
Und ihn verbindet mit dem Fußball in Fulda einiges. Er streut Erfahrungswerte ein. "Ich hab' schon in der Oberliga gegen sie gespielt." Genauer gesagt: gegen den TSV Lehnerz, als beide Teams in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga aufeinander prallten. "Wir waren Erster, die Zweiter." Steinbach Haiger gewann am Galgengraben in Lehnerz, das seinerzeit von Henry Lesser trainiert wurde, mit 2:1. "Wir haben 0:1 zurückgelegen, dann hab' ich zwei Tore gemacht. Das 2:1 war ein Freistoß in den Winkel. Es ging um Big Points. Die saßen uns ja im Nacken." So schön und reich an Erinnerungen kann Fußball sein.