An der Max-Eyth-Schule
Gesellenbrief für 23 Auszubildende der Land- und Baumaschinenmechatronik
Foto: Traudi Schlitt
29.01.2025 / ALSFELD - 28 Auszubildende im Handwerk der Land- und Baumaschinenmechatronik hatten sich nach dreieinhalbjähriger Ausbildung im Dezember ihrer theoretischen und im Januar ihrer praktischen Gesellenprüfung unterzogen – 23 von ihnen mit Erfolg: Sie können im März in Lich anlässlich der Freisprechungsfeier der Innung ihre Gesellenbriefe entgegennehmen.
An ihrer Berufsschule, der Max-Eyth-Schule in Alsfeld, gratulierten jetzt schon die Mitglieder des Prüfungsausschusses sowie die Abteilungsleiterin zu den Erfolgen der jungen Menschen, die nicht nur aus dem Vogelsberg, sondern auch aus den angrenzenden Landkreisen Limburg/Weilburg, Fulda und Hersfeld/Rothenburg die Bezirksfachklasse in Alsfeld besucht haben.
Sebastian Hodes, verantwortlicher Lehrer an der Max-Eyth-Schule, begrüßte am Ende der letzten Prüfungswoche alle Absolventen – 22 junge Männer und eine junge Frau – im Klassenraum in der Werkstatt der Schule. "Nun geht das Lernen erst richtig los", ermunterte er die Gesellen, die mit ihrer Qualifikation einen "guten und sicheren Beruf" erlernt hätten. Besonders hob Hodes die Leistungen der drei Jahrgangsbesten Nico Rudel, Yannic Bös und Laurenz Endler hervor. Diese hätten die Prüfer mit ihren Fähigkeiten sehr beeindruckt, so Hodes, der alle Absolventen für ihre Engagement und ihre Leistungen lobte.
Hermann Schäfer, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, schloss sich den Worten seiner Vorrednerin an und gratulierte im Namen der Innung. Auch er bestätigte den Gesellen eine gute Nachfrage nach Bau- und Landmaschinenmechatronikern: Gerade mit Blick auf rückläufige Umsätze bei Neumaschinen komme der Instandsetzung eine größere Bedeutung zu. "Die Arbeit wird euch nie ausgehen", sagte Schäfer, appellierte jedoch auch an die Bereitschaft der jungen Menschen, sich ständig weiterzubilden und der wachsenden Komplexität mit Spezialistentum zu begegnen. "In der Nische kann man oft die besten Leistungen erbringen", lautete sein Rat, bevor er die Zeugnisse ausgab.
Eine von vier hessischen Schulen für Land- und Baumaschinenmechatroniker
Die Max-Eyth-Schule ist eine von vier hessischen Schulen für Land- und Baumaschinenmechatroniker, wie Prüfungsausschussmitglied Klaus Krug erläuterte. Sie sei eine der bestausgestatteten Berufsschulen, die ihren Auszubildenden viel bieten könne. Dem Prüfungsausschuss gehörten sechs Prüfer aus verschiedenen Betrieben an. Sie nahmen insbesondere die praktische Prüfung Mitte Januar ab, in der sich die Auszubildenden mit Ballenpressen, Traktoren, Heuerntern oder Mähdreschern beschäftigen mussten. Auch zukünftig werden große Maschinen zu ihrem täglichen Brot gehören – sie freuen sich drauf: Viele von ihnen werden von ihren Betrieben übernommen oder haben bereits andere Perspektiven. Die nächste Station im Berufsleben der jungen Gesellen hat begonnen. (ms/pm) +++