Hessischer Schweinetag
Vom Ferkel bis zur Sau: Afrikanische Schweinepest ist allgegenwärtiges Thema
Fotos: Christopher Göbel
03.12.2024 / BAD HERSFELD -
Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Hessen waren am Montag zum 25. Hessischen Schweinetag zum Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) am Eichhof in Bad Hersfeld gekommen. "Unser Tagungsprogramm hat den Nerv der Zeit getroffen, die Hütte ist voll", freute sich Dr. Jörg Bauer vom LLH, der den Tag moderierte.
Um betroffene Betriebe geben es drei Sperrzonen, wobei Schweinehalter in der dritten Sperrzone "keine wirtschaftlichen Perspektiven" hätten. In Sperrzone 2 dürften Schweine noch vermarktet werden. "Wir wollen die Schweinehaltung in Hessen halten", versicherte Ruhl den anwesenden Landwirtinnen und Landwirten und sagte die Unterstützung der Landesregierung zu.
Aktuelles Wissen für Schweinehalter
In mehreren Vorträgen sprachen die Referenten über aktuelle Themen bezüglich der Schweinehaltung in Hessen. "Übernahmen und Standortschließungen prägen derzeit das Marktgeschehen", so beispielsweise Dr. Albert Hortmann-Scholten von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Es gebe noch 317 Schlachtbetriebe mit mehr als 20 Beschäftigten in Deutschland, "doch konzentrieren sich rund 85 Prozent des Marktes auf nur noch zehn Unternehmen". Er gab einen Ausblick auf die Entwicklung der Schweinehaltung in den kommenden Jahren.