"Einschnitt für den Standort"
Stellenabbau bei Tegut: "Schock für Mitarbeiter und die gesamte Region"
Archivfoto: O|N/Martin Engel
15.11.2024 / FULDA -
Der am Donnerstag angekündigte Stellenabbau beim Lebensmitteleinzelhändler Tegut bewegt die Region. Aus Politik und Wirtschaft kommt vor allem der Wunsch, den Abbau so sozialverträglich wie möglich umzusetzen.
"Einschnitt für den Wirtschafts- und Handelsstandort Fulda"
Es ist eine unternehmerische Entscheidung, die zu akzeptieren ist. Im vitalen Interesse der Stadt liegt es allerdings, dass das tegut-Filialnetz in der Region, das vielerorts eine wichtige Versorgungsfunktion für die Bevölkerung erfüllt, erhalten bleibt. Wir setzen jetzt darauf, dass die Migros-Konzernzentrale zu ihrem Wort steht und den angekündigten Umbau so sozialverträglich wie möglich gestaltet. Die hoch engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von tegut identifizieren sich stark mit dem Unternehmen und sind ein entscheidender Faktor in der Zukunft der Standortentwicklung. Mein persönlicher Respekt gilt dem scheidenden Geschäftsführer Thomas Gutberlet, der das Fuldaer Traditionsunternehmen in dritter Generation geführt und mit großen Verantwortungsbewusstsein durch schwieriges Fahrwasser gesteuert hat", erklärt Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU).
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