Anpassung des Jagdrechts wird begrüßt
Landwirtschaftsminister Ingmar Jung: "Hohes Tempo beim Schutz vor dem Wolf"
Symbolbild: O|N/Hans-Hubertus Braune
08.05.2024 / WIESBADEN -
Etwas mehr als 100 Tage ist Ingmar Jung (CDU) als hessischer Minister für Landwirtschaft und Umwelt im Amt, schon ist die Trendwende beim Thema Wolf erfolgreich angeschoben. Jung, der auch Jagdminister ist, dankt den Regierungsfraktionen CDU und SPD, die jetzt den Gesetzentwurf zur Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht eingereicht haben.
Mit Dankbarkeit reagiert Landwirtschaftsminister Ingmar Jung auf die Einreichung des Gesetzentwurfs zur Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht durch die Fraktionen von CDU und SPD. Diese haben den Gesetzentwurf kürzlich eingebracht, sodass der Entwurf kommende Woche im Plenum des Hessischen Landtags beraten wird. "Damit legt Hessen ein hohes Tempo beim Schutz vor dem Wolf vor", betont Jung.
Die wachsende Wolfspopulation bereitet in Hessen nicht nur den Weidetierhaltern Sorge, sondern vielerorts auch den Bürgerinnen und Bürgern im ländlichen Raum. Bei diesem emotionalen Thema eine Trendwende einzuleiten, ist erklärtes Ziel der hessischen Landesregierung und stand daher im Rahmen des Sofort-Programms "11+1 für Hessen" im Fokus. Minister Jung hat sich dazu unter anderem mit vielen Schäferinnen und Schäfern ausgetauscht und bei einem Besuch in der Rhön drei konkrete Handlungsfelder für mehr Schutz der Nutztierhaltung vor Wolfsübergriffen vorgestellt: Neben der Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht, werden die Förderung für den Weidetierschutz sowie die Entschädigung für Tierhalter verbessert und das Wolfszentrum in die Zuständigkeit von Hessen-Forst übertragen.
Betroffene begrüßen Anpassung des Jagdrechts
Foto: Privat