Iba ist "Dolles Dorf"

Team der Hessenschau zu Dreharbeiten: Kleines schmuckes Dörfchen

Am Donnerstag und Freitag war im ca. 530 Einwohner zählenden Bebraer Stadtteil Iba der Hessische Rundfunk mit einem Team unterwegs und hat einen Beitrag zum "Dollen Dorf" gedreht.
Fotos: Gerhard Manns

13.04.2024 / BEBRA - Am Donnerstag und Freitag war im ca. 530 Einwohner zählenden Bebraer Stadtteil Iba der Hessische Rundfunk mit einem Team unterwegs und hat einen Beitrag zum "Dollen Dorf" gedreht.


Nachdem der Bebraer Stadtteil in der Hessenschau am Donnerstagabend vom HR Reporter Christian Vogel aus der Lostrommel gezogen wurde, setzte sich ein Verantwortlicher des Ortsbeirates telefonisch mit dem HR in Verbindung, um die weiteren Regularien für die beiden Tage zu besprechen. Danach startete das HR-Team aus Kassel mit ihren zwei blauen HR-Transportern zum "Dollen Dorf" nach Bebra-Iba, um sich dort mit Ortsvorsteher Roland Soldan, seinen Ortsbeiratsmitgliedern sowie Bürgern zu treffen, um alles zu besprechen, was dann am Freitag gedreht werden sollte und welche Geschichten es dazu zu erzählen gibt.

Das Drachenfest ein Highlight 

Eine Geschichte, die Iba weit über seine Ortsgrenzen in den vergangenen Jahren bekannt gemacht hat, ist das Drachenfest, das jährlich auf der "Drachenweise" am Ortseingang oberhalb von Iba stattfindet. Das Bundesweit bekannte Treffen von Drachen-Fliegern auf einem Gelände mit Blick zum "Weltschlüssel" im Ortsteil Iba, lockt in jedem Jahr viele aktive Drachenpiloten an und darf schon als ein Veranstaltungs-Highlight in der Region bezeichnet werden. In diesem Jahr werden die Drachen wieder vom 11bis 13. Oktober 2024 in die Lüfte steigen, bei hoffentlich schönem Flugwetter.

Tolle dörfliche Gemeinschaft  

Da der Zusammenhalt und die dörfliche Gemeinschaft in Iba großgeschrieben werden, und man auch gerne gemeinsam feiert, findet am 01. Mai 2024 das Dorffest statt.

Auch die Ibaer Natur Erlebnis Gruppe, mit einer Mitgliederzahl von zurzeit 11 Jugendlichen, arbeitet aktiv im, und außerhalb des Ortes aktiv am guten Erscheinungsbild mit.

Jakobuskirche ist Mittelpunkt des Ortes

Im Jahr 1139 wurde die Kirche zunächst als Kapelle errichtet, im Jahr 1239 erweitert und dem heiligen Sankt Jakob gewidmet und geweiht. Die erste Glocke bekam des Gotteshaus 1356 und 1483 folgte eine zweite. Die Kirche bekam 1785 einen neuen Altar und in den Jahren 2001 bis 2002 wurden Schäden am Gebäude beseitigt. 1715 baute die Firma von Orgelmacher H. Johann Eberhard Dauphin, eine neue Orgel ein. Eine Besonderheit bei der Orgel waren die Orgelpfeifen aus englischem Zinn, für die man 200 Reichstaler hinblättern musste und die bis heute in Betrieb sind.

In Iba gab es auch Bergbau

Besichtigt vom HR-Team wurde auch die Schwerspat Grube "Kurfürstenstollen" am Ortsrand, die man aber nur mit Gummistiefeln betreten konnte, da sich im Stollen einiges an Wasser angesammelt hatte. Auch Fledermäuse fühlen sich im stillgelegten Stollen wohl und benutzen ihn als Unterkunft. Deswegen hat man auch im Eingangsgitter ein größeres Einflugloch gelassen.

Das Team des HR besuchte noch weitere Stationen und wird darüber in der Hessenschau berichten.

Alles in allem, ein unvergesslicher Tag für alle Ibaer Bürger, denn das HR-Fernsehen kommt nicht alle Tage in den kleinen und schmucken Stadtteil der Eisenbahnerstadt Bebra. (Gerhard Manns) +++

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