Vor dem letzten Heimspiel des Jahres
Fanbo Meng schwächt ab: "Spiel gegen Mainz ist wichtig, aber kein Endspiel"
Archivfoto: Rolf-Günter Herchen
21.12.2023 / FULDA -
Eigentlich müssten alle ausrasten am Donnerstagabend im Hexenkessel Hubtex Arena. Was heißt eigentlich. Sie tun es auch. Nicht unbedingt, weil sie dem Weihnachtsfest entgegensehen. Eher, weil die Spieler des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell endlich mal ein Spiel gewinnen wollen in der Saison der Tischtennis-Bundesliga. Zu Gast ist der FSV Mainz. Es ist das Duell des Schlusslichtes aus Fulda gegen den Vorletzten. Beginn des Vergleichs: 19 Uhr.
Selten war eine Ausgangslage im Sport so einfach. Mainz hat eines seiner neun Spiele dieser Saison gewonnen - der gastgebende TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell noch gar keins. Enge Duelle und knappe Niederlagen waren darunter; davon aber soll hier nicht die Rede sein. Vielmehr richtet sich der Blick nach vorn.
Auch bei Fanbo Meng. Fuldas noch immer als jung durchgehender Spieler mit Perspektive schwächt indessen die Erwartungshaltung ab. "Wichtig ist, dass wir das Spiel nicht zu sehr als Endspiel betrachten. Das Spiel ist wichtig, keine Frage. Aber wir haben noch eine Rückrunde." Und er ergänzt: "Wenn wir uns zu viel Druck machen und uns vorher fragen, was passiert dann und dann, ist das nicht gut für uns."
Zugleich zapft er die Erwartungen an. "Wir haben in dieser Serie auch mehr oder eine bessere Punktausbeute erwartet." Dass dies bisher nicht so war, liege auch an Chun Ting Wong. "Er hat uns in mehreren Spielen gefehlt. Ohne ihn haben wir dreimal in fünf Sätzen verloren. Und diese Spiele sind dann halt 2:3 gegen uns ausgegangen. Wenn wir diese Spiele mit ihm gespielt hätten, hätten wir auch anders aufstellen können."
Mehr wollen sie doch nicht, die Spieler aus Fulda. Gut, Weihnachten steht auch in der Hubtex Arena vor der Tür. Aber sie wollen doch nur ein Spiel gewinnen. Einfach ein Spiel. +++