Unterschiedliche Auffassungen
Überraschendes Ende: Es wird keine Bankenfusion geben
Fotomontage: O|N
19.10.2023 / REGION -
Paukenschlag! Die geplante Fusion der Volksbank Lauterbach-Schlitz eG und der Raiffeisenbank im Fuldaer Land ist geplatzt. Dies geht aus einer Pressemitteilung vom Donnerstagvormittag hervor.
Im Rahmen der Fusionsgespräche sei es zu unterschiedlichen Auffassungen in der Zusammenarbeit und der Ausrichtung der zukünftigen Bank gekommen. "Aus diesem Grund wurden die Fusionsgespräche zwischen der Volksbank Lauterbach-Schlitz eG und der Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG im gegenseitigen Einvernehmen für beendet erklärt".
Vor einigen Wochen war betont worden, Vorstände und Aufsichtsräte der Volksbank Lauterbach-Schlitz eG und der Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG hätten sich einstimmig für die Aufnahme von Fusionsgesprächen ausgesprochen. Das wurde während einer Pressekonferenz in Lauterbach bekannt gegeben.
"Freundschaftliche Verbundenheit"
Die vier Vorstände Jürgen Bien und Torsten Leinweber (Raiffeisenbank im Fuldaer Land) sowie Norbert Lautenschläger und Alexander Schagerl (Volksbank Lauterbach-Schlitz eG) hatten die hohe freundschaftliche Verbundenheit und damit auch das große Vertrauen untereinander hervorgehoben.
Das Geschäftsgebiet der geplanten VR-Bank mit mehr als 78.000 Einwohnern sollte sich über Großenlüder, Bad Salzschlirf, Hosenfeld, Flieden, Fulda-West, Teile der Gemeinde Neuhof, Lauterbach, Schlitz, Lautertal, Wartenberg, Herbstein und Freiensteinau erstrecken. Die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden sollten heimatnah erhalten bleiben und mit über 19.000 Mitgliedern eine starke Gemeinschaft entstehen, die sichtbaren Mehrwert in den Regionen schaffen und gemeinsam die persönliche Betreuung vor Ort sicherstellen sollte. (bl) +++
Foto: O|N - Archiv / Christian P. Stadtfeld