Erster Wettkampf in Udenhausen
Schützenbezirk Vogelsberg startet Wettkampfreihe mit dem Lichtgewehr
Foto: Schützenbezirk Vogelsberg
11.10.2023 / GREBENAU - Es ist wieder so weit, die kleinsten Sportschützen aus dem Vogelsberg starten erneut in eine Wettkampfreihe mit dem Lichtgewehr und der Lichtpistole. Insgesamt haben sich über 100 aktive Lichtkinder zur neuen Wettkampfsaison angemeldet.
Diese kommen aus 16 verschiedenen Vereinen des gesamten Vogelsberg. Mit dieser großen Anzahl an Startern, ist die Auftaktveranstaltung in Udenhausen wohl bereits zu Beginn der Saison, als Erfolg zu bezeichnen. Aus Erfahrung wissen die Verantwortlichen des Jugendvorstandes nämlich, dass meist im Laufe der Saison immer noch neue interessierte Kinder dazukommen und mitmachen wollen. Schon seit einigen Jahren ist der Schützenbezirk Vogelsberg hessenweiter Vorreiter in Sachen Nachwuchsförderung im Lichtschießen. Dies bestätigt erneut die hohe Teilnehmerzahl in der zukünftigen Wettkampfreihe. In Sachen Nachwuchsförderung im Lichtschießen sind die Vereine im Vogelsberg demnach voll durchgestartet. In der neuen Saison sind Lichtkinder aus Altenschlirf, Stumpertenrod und Kirtorf, das erste Mal mit dabei. Außerdem haben bekannte Vereine ihre Teilnehmerzahl noch um einiges gesteigert. Daraus zeigt sich, dass sich die Mühe lohnt in die Nachwuchsarbeit im Lichtschießen zu investieren.
Mitgliedergewinnung durch Lichtschießen immens hoch
Am kommenden Sonntag steht nun der erste Wettbewerb, am Schießstand in Udenhausen, auf dem Plan. Alle angemeldeten Kinder unter zwölf Jahren, welche aktiv in einem Schützenverein schießen, dürfen daran teilnehmen. Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr, das Ende für 16:30 Uhr vorgesehen. Der Jugendvorstand und auch der Schützenverein Udenhausen freuen sich über zahlreiche Teilnehmer und interessierte Kinder, die das Lichtschießen einmal ganz neu ausprobieren möchten. Auch diese Kinder sind willkommen und herzlich eingeladen. Die Nachwuchsförderung in Sachen Lichtschießen ist eines der wesentlichen Projekte des Jugendvorstandes des Bezirks. Daniela Boppert und Steffen Gebauer aus Hopfgarten setzten sich dafür immens stark ein. Bei ihnen in Hopfgarten tummeln sich wöchentlich knapp 20 Lichtgewehrkinder und das Interesse neue Kinder ist sehr hoch. Fast wöchentlich kommen neue Kinder ins Schützenhaus und wollen das Lichtschießen einmal ausprobieren.Die Trainerinnen und Betreuer lassen sich mit viel spielerischer Kreativität und einer Menge an Schießspielen auch ganz viel abwechslungsreiches Programm einfallen. Die Mitgliedergewinnung im Alter des Lichtschießens ist immens hoch. "Fast alle, die in Hopfgarten mit dem Lichtschießen einst gestartet haben, sind auch mit elf oder zwölf Jahren noch dabei und steigen dann mit großer Euphorie auf das Luftgewehrschießen um", äußern sich die beiden Trainer aus Hopfgarten durchaus positiv. Damit können sie die Trainerkollegen aus anderen Vereinen nur bestätigen. Es ist der richtige Weg für die Zukunft, neue Mitglieder für den Schießsport zu begeistern. Darin ist sich der Jugendvorstand sicher.
Weiter gehts in Landenhausen
Die verantwortlichen Betreuer aus den Vereinen sind immer wieder überrascht, welche Trefferquoten die Kinder im Alter von sechs oder sieben Jahren bereits erzielen. Die innere Ruhe und das Konzentrationsvermögen eignen sich viele bereits nach wenigen Wochen Training im Verein an. Über die Erfolge der kleinen Schützlinge ist der Trainer immer wieder sehr stolz. Die Wettkampfreihe wird von allen interessierten Vereinen sehr gerne angenommen und genutzt. Neben dem regelmäßigen Training ist der Wettkampf an anderen Schießstätten eine tolle Abwechslung für die Kinder. Zu absolvieren ist am Sonntag ein 20 – Schussprogramm in aufgelegter Anschlagsart mit dem Schusssimulator. Die Treffer werden anschließend direkt auf Mini –View Computerbildschirmen angezeigt. Die Wertung erfolgt erneut in verschiedenen Schülerklassen, wobei Jungen und Mädchen nicht getrennt gewertet werden. Der zweite Lichtwettkampf soll am 12. November in Landenhausen stattfinden. (pm)+++