Bilderserie (1) von Carina Jirsch

In Fulda geht was: Die Fantastischen Vier auf dem Domplatz

Michi Beck von den Fantastischen Vier am Megaphone
Fotos: Carina Jirsch

21.07.2023 / FULDA - Hip-Hop made in Germany - dafür steht die Band "Die Fantastischen Vier", auch Fanta 4 genannt. Am Donnerstagabend sorgten sie bei rund 6.000 Fans für pure Begeisterung.



Fanta 4 kommt aus Stuttgart. Die Mitglieder sind Michael Bernd Schmidt alias Smudo, Thomas Dürr alias Hausmeister Thomas D und Michael Beck alias Michi Beck bzw. Dee Jot Hausmarke. Produzent ist das vierte Mitglied Andreas Rieke alias And.Ypsilon, Manager der Gruppe ist seit 1989 Andreas Läsker. Mit Liedern wie Die Da!?!, Zusammen, Sie ist weg, Ernten was wir säen und Troy eroberten sie mehrfach die Charts.

Von Alt HipHoppern, wie sie sich gerne selbst bezeichnen, war den Bandmitgliedern Smudo, Michael Beck, Thomas D und Andreas Rieke nichts anzumerken. Sie zeigten auf der Bühne ihr gesamtes Repertoire. Neue Lieder, aber auch die bekannten Alten. Und wer kennt sie nicht - dafür muss man kein bekennender Hip Hop Fan sein, wenn die Stuttgarter die alten Gassenhauer rausholen und performen, denn kaum eine Hip Hop Band hat es so oft in die Topplatzierungen der Charts geschafft wie die "Fantas".

In Ihrem neuen Studioalbum "The Liechtenstein Tapes" haben Sie die alten Klassiker nochmal aufgenommen und in ein modernes Gewandt gepackt. Und das merkte man gestern auf der Bühne. Ein bisschen moderner, ein bisschen mehr Sound, ohne dabei den Charme des Alten zu verlieren.

Generationen vereinen


Mit einer perfekten Bühnentechnik, die ganz nah an den Künstlern war und auch den hinteren Reihen das Gefühl gab, mittendrin zu sein. "Wir haben uns der Lautstärke wegen gegen 'Front of Stage' Karten entschieden", so ein Vater gegenüber OSTHESSEN|NEWS. "Aber das Konzerterlebnis ist doch auch weiter hinten top." Viele Eltern waren mit ihren Kindern da. Seitdem Smudo und Michi Beck bei "TheVoice Kids" als Coaches teilnehmen, hat das sicherlich ihren Bekanntheitsgrad beim jüngeren Publikum hochgetrieben. Und so hat es Musik mal wieder geschafft, Generationen zu vereinen.

Die HipHopper haben sich perfekt in die Reihe der Konzerte auf dem Domplatz eingereiht. Die Atmosphäre, das Wetter und alle Randbedingungen hätten besser nicht sein können. Schade, dass sich die Band nicht noch zu einer Zugabe überreden lassen konnte.

Am Freitagabend tritt "Simply Red" auf und am Samstag "Roland Kaiser". Die Domplatzkonzerte decken tatsächlich fast jedes musikalische Genre ab und können durch die Wahl der Bands die Massen bewegen.

Sehen Sie nachfolgend die erste Bilderserie von Carina Jirsch. (Jasmin Sippel-Mönch/nb) +++

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