Tric-Force-Triathleten unterwegs in Bayern

Lina und Felix Veith sammeln wichtige Erfahrungen in Erding und Roth

Felix Veith
Fotos: privat

04.07.2023 / FULDA - Rückläufige Teilnehmerzahlen bei Hessischen Triathlonwetkämpfen waren Grund für einige Wettkampfabsagen in der laufenden Triathlon-Saison 2023. Auf der Suche nach Alternativen wurden Lina (14) und Felix (11) Veith - Nachwuchsathleten von Tri-Force Fulda - in Bayern fündig. 



In Erding bei München - für sein Bier und seine Therme bestens bekannt - war schon die Gesamtteilnehmerzahl von knapp 1300 Athleten beeindruckend. 

In den Altersklassen Jugend B (14/15) und Schüler A (Jahrgang 2011/12) mussten die Nachwuchsathleten 400 Meter Freiwasserschwimmen im Kronthaler Weiher zurücklegen. Im Anschluss daran wurden die älteren Athleten mit dem Rennrad auf die 10 Kilometer lange Radstrecke geschickt, während Felix und Konkurrenz mit dem Mountainbike "temmeln" durften. Zum Abschluss standen 2,5 Kilometer Laufen auf dem Programm. 

Erwartungsgemäß starke Konkurrenz

Bei erwartungsgemäß starker Konkurrenz aus dem südlichen Bundesland finishte Lina mit viertbester Schwimm- und Rad- sowie bester Laufzeit nach 37:26 Minuten auf Platz vier. Am Ende fehlten knapp zehn Sekunden auf einen Platz auf dem Podest. Das glückte Felix: In 39 Minuten und 58 Sekunden erkämpfte er den dritten Platz.

Nur sechs Tage später stand an dem Ort, an dem tags darauf in den Profirennen über die weltberühmte Challenge-Roth-Ironman-Distanz Weltbestzeiten im Frauen- wie Männerrennen aufgestellt wurden, das nächste Triathlon-Highlight auf dem Programm.

Identische Distanzen, bestes Wetter, etwas Pech

Bei, wie einige Tage zuvor identischen Distanzen und erneut besten Wetterbedingungen und toller Stimmung, erwischte Lina einen sehr guten Tag und beendete das Rennen bei starker Konkurrenz auf Platz drei. Nur im Radabschnitt musste sie auf die ein Jahr älteren Konkurrentinnen etwas Zeit liegen lassen, erlief dann aber mit neun Minuten und 16 Sekunden noch Gesamtrang drei - in der Gesamtzeit von 38 Minuten und zwei Sekunden.

Ihr Bruder hatte an diesem Tag bereits im ersten Abschnitt Pech, verlor seine Badekappe - und hiermit wertvolle 20 bis 30 Sekunden Zeit auf den 400  Metern Schwimmen im Rother Freibad.  Trotz sehr, sehr guten acht Minuten und 57 Sekunden zum Abschluss über die 2,5 Kilometer Laufen reichte es "nur" zu Platz sechs in diesem jedoch ebenso überregional besetzten Feld. (pm) +++

Lina Veith



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