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Markklößchen-Omas

13.000 Klößchen gerollt, 4.300 Euro an Spenden übergeben

Rita Fennel beim Empfang der Spende von den Markklößchen-Omas Roswitha Zuspann und Margit Elm (von links).
Fotos: Christopher Göbel / O|N - Archiv

30.06.2023 / HÜNFELD - Die Markklößchen-Omas waren in der Adventszeit 2022 wieder äußerst fleißig: in mühevoller, aber engagierter Handarbeit haben sie mehr als 13.000 Markklößchen gerollt, deren Erlös zu 100 Prozent an Menschen und Vereine geht, welche die Omas unterstützen möchten.



Zur symbolischen Spendenübergabe und einem kleinen Rückblick bei Kaffee und Kuchen in der Hünfelder "Praforst" waren Margit Elm und Roswitha Zuspann gekommen. "Das ist schon wirklich Arbeit", erzählt Margit Elm. Im "Fuldaer Haus" waren die acht Omas, von denen eine inzwischen verstorben ist, damit beschäftigt, aus den Markknochen ihre Klößchen zu machen, wobei sich die Omas je nach Interessen bei den zu erledigenden Aufgaben ergänzten.

Margit Elm, Roswitha Zuspann, Hilde Hohmann, Edeltraud Gerhardt, Hanni Rau, Gertrud Ruppel, Sigi Werner und Bärbel Scheel (verstorben am 4. April 2023) freuen sich darüber, mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit Gutes tun zu können. Obwohl sie den Preis für eine Packung Markklößchen beim Verkauf in Fulda und Umgebung um 20 Cent auf vier Euro pro Packung erhöhen mussten, fanden die leckeren Klößchen reißenden Absatz, sodass am Ende eine Summe von 4.300 Euro stand. "Die meisten Spenden haben wir bereits übergeben", so Roswitha Zuspann.

Seit 2017 werden Markklößchen gerollt

Seit 2017 rollen die Omas ihre Klößchen und genauso lange kommt der Erlös Menschen, die es brauchen, zugute. In diesem Jahr gingen die Spenden beispielsweise an die schwerkranken Kinder Klara aus Gotthards und Niilo aus Harmerz, an die Familie von Tim Goldbach für dessen Beerdigung, an Pater Berthold Heller aus Poppenhausen für ein Projekt in Namibia, den kleinen Levi aus Petersberg und an den Fuldaer Stadtpfarrer Stefan Buß. Und auch an die "Aktion Hünfelder Sorgenkinder", für die Rita Fennel die Spende beim Kaffeetrinken in der "Praforst" entgegennahm.

"Wir sagen ganz herzlichen Dank", so Rita Fennel. Derzeit betreue der Verein 37 Kinder und deren Familien im Altkreis Hünfeld. "Wir bezahlen nichts, was beispielsweise die Krankenkassen finanzieren müssen", so Fennel. Das Geld komme den Kindern und Jugendlichen bis zum 21. Lebensjahr für andere Dinge, die das Leben erträglicher machen, zugute.

Selbst in der Coronazeit rollten die Omas ihre Markklößchen ohne Unterbrechung und konnten dadurch Gutes tun. "Wir möchten durch unser Tun andere Menschen ebenfalls dazu animieren, zu spenden und Hilfe zu leisten, wo sie benötigt wird", sagt Margit Elm. (Christopher Göbel) +++

Erinnerungen beim Kaffeekränzchen in der Hünfelder \"Praforst\".

So sehen die verkaufsfertigen Markklößchen der Omas aus.

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