Pilotprojekt in Hofbieber

Blühende Feldsäume als wichtige Strukturelemente im Landkreis Fulda

Mark-Alexander Hase,Untere Naturschutzbehörde, Jessika Eifert, Fachdienst Natur & Landschaft LRA Fulda, Projektleiter Marc Schäfer, Jagvorstand Andres Flügel, Revierpächter Dr. Meinhard Bartsch, Ortslandwirt Andreas Mötzung und Fabian Müller von der Gemeinde Hofbieber.
Fotos: Privat

28.06.2023 / HOFBIEBER - Die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft stärken – das ist eine Initiative von Jägern, Landwirten und der Gemeinde Hofbieber. Jäger und Initiator Marc Schäfer brachte zum Gelingen dieses Projektes die Gemeinde in Person von Fabian Müller, dem Ortslandwirt Andreas Mötzung, Jagdvorstand Andreas Flügel und seinen Mitjäger Meinhard Bartsch an einen Tisch bzw. an einen gemeinsamen Feldwegrand.



Förderer des Projekts ist der Landkreis Fulda, vertreten durch Mark Alexander Hase von der Unteren Naturschutzbehörde und Jessica Eifert Fachdienst Natur und Landschaft. Hase beschreibt das Projekt: "Wegraine sind wichtige Strukturelemente, die sich wie ein Netzwerk durch die gesamte Agrarlandschaft ziehen. Diese zu schützen und weiterzuentwickeln ist deshalb wichtig." Begeistert zeigt sich auch Jessica Eifert, Verantwortliche für das Rebhuhn-Projekt beim Landkreis Fulda: "Die Zusammenarbeit von Jägerschaft, Landwirtschaft und der Kommune ist bei diesem Pilotprojekt vorbildlich und nachahmenswert."

Abstimmung mit Landwirten

Die angelegten Wegränder wurden in Abstimmung mit den Landwirten und der Gemeinde Hofbieber als Grundlage des Projekts ausgewählt. "Dieses Projekt von Anfang an zu begleiten war für uns selbstverständlich" so die Landwirte Andreas Flügel und Andreas Mötzung.

"Die mehrjährigen Blühsäume dienen Insekten, wie Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen, aber auch Feldvögeln, Hasen und anderen Kleintieren als wichtiger Lebensraum." Dies brachte Schäfer auf den Gedanken, für alle Interessengruppen ein Mehrwertprojekt zu schaffen.

Die Arbeiten rund um das Anlegen und Betreuen der Feldsäume haben die beiden Jagdpächter Marc Schäfer und Dr. Meinhard Bartsch übernommen und hoffen, dass dieses Projekt weitere Nachahmer findet. "Dieses Projekt ist ein erster wichtiger Baustein, um Feldvögeln und Niederwild nach der Wiesenmahd einen Rückzugsraum zu bieten", so Schäfer. (pm) +++





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