Raus aus dem Auto und ab aufs Rad:
Petersberg nimmt wieder am Stadtradeln teil
Symbolbild: ON/Gerhard Manns
21.06.2023 / PETERSBERG -
Die Gemeinde Petersberg nimmt dieses Jahr erneut an der Aktion Stadtradeln teil. Bei dem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen – zur Arbeit, zum Bäcker, zur Kita, zur Schule oder zum Training. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Im vergangenen Jahr haben 128 Radelnde in 18 Teams insgesamt 27.047 Kilometer zurückgelegt. Dadurch sind vier Tonnen CO2 eingespart worden. Dieses Ergebnis soll in diesem Jahr noch übertroffen werden, kündigt Bürgermeister Carsten Froß an: "Bei dem Thema Radverkehr ist die Gemeinde Petersberg Vorreiter: Sei es beim Milseburgradweg, beim Bau neuer Radwege oder beim Ausbau von Abstelleinrichtungen. Wir investieren viel Geld in die Rad-Infrastruktur – und deswegen wollen wir auch mehr Menschen animieren, aufzusatteln."
Kilometer sammeln, Geld sparen
Der Aktionszeitraum in Petersberg dauert vom 24. Juni bis zum 14. Juli. Teilnehmen können nicht nur Petersbergerinnen und Petersberger, sondern alle Personen, die in Petersberg leben, arbeiten, eine Schule besuchen oder einem Petersberger Verein angehören. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage www.stadtradeln.de/petersberg oder die dazugehörige kostenlose App (im App-Store unter Stadtradeln zu finden). Nach der Registrierung sucht man sich ein Team aus. Ein Team kann zum Beispiel der Arbeitgeber, die Schule, die Hochschule oder der Verein sein. Ein Team kann auch gegründet werden – schon ab zwei Personen ist man ein Team. Wer kein Team hat, schließt sich dem"Offenen Team – Petersberg" an.
"Wenn das Fahrrad genutzt wird, gewinnen alle an Lebensqualität"
Bürgermeister Froß erhofft sich von dem Projekt, dass viele Teilnehmer auch nach den 21 Tagen öfter das Auto in der Garage stehen lassen. "Wenn das Fahrrad genutzt wird, gewinnen wir alle an Lebensqualität. Der Radfahrer selbst, der dann morgens nicht mehr im Stau steht und Ewigkeiten nach einem Parkplatz suchen muss, aber auch die Anwohner, die weniger durch Emissionen, Krach und Gestank belästigt werden", betont er.