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Verhandlung über vierwöchige Sperre

Urteil vertagt - weil SVN-Verantwortlicher in die falsche Sportschule fuhr

Verhandlung über vierwöchige Sperre beim SV Neuhof
Archivfoto: O|N/Carina Jirsch

14.06.2023 / FRANKFURT AM MAIN/NEUHOF - Bleibt ein vierwöchiges Platz- und Tätigkeitsverbot gegenüber eines Verantwortlichen des SV Neuhofs bestehen? Darum sollte es eigentlich bei einer Sportgerichtsverhandlung am Dienstagabend in Frankfurt gehen. Doch daraus wurde nichts. Kurioser Grund: er erschien schlicht am falschen Ort. Das berichtet torgranate.de. 



Statt in die Sporthochschule Frankfurt, fuhr der Sportler in die Sporthochschule nach Grünberg. Das Sportgericht um den Vorsitzenden Rainer Lach (Darmstadt) sowie die Beisitzer Klaus Kremer (Eltville) und Bianca Gorhold (Rodgau) wartete vergebens auf den Beschuldigten. Erst als der Neuhofer beim Vorsitzenden anrief, um zu fragen, in welchen Raum er müsse, flog der Fauxpas auf. 

Neuhofs Trainer entschuldigte sich bei allen Beteiligten, darunter auch torgranate-Redakteur Johannes Götze, der als Zeuge geladen war. Alle Beteiligten müssen nun an einem neuen, noch unbestimmten Termin zusammenkommen. Der SV Neuhof muss die 180 Euro Verfahrenskosten tragen. 

Schiedsrichter hart kritisiert 

Doch warum kam es eigentlich zu der Verhandlung? Das Vereinsmitglied hatte nach der 0:2 Niederlage gegen Baunatal Schiedsrichter Marcel Rühl (FSG Wartenberg) hart kritisiert, nannte ihn gegenüber torgranate.de eine "Peinlichkeit für den Verband und die Schiedsrichter-Gilde". Aufgrund dieser Aussagen wurde er wegen "mutmaßlich unsportlichen Verhaltens" zu einem vierwöchigen Platz- und Tätigkeitsverbot sowie einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro verurteilt. Dagegen legte er Widerspruch ein, was eine mündliche Verhandlung bedeutet. Und genau die sollte am Dienstag in Frankfurt stattfinden - und eben nicht in Grünberg. (fh) +++

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