Großangelegte Alarmübung
Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und DRK klappt einwandfrei
Fotos: Gerhard Manns
05.03.2023 / PHILIPPSTHAL (W.) -
Eine anspruchsvolle Alarmübung der Feuerwehren und des DRK der Marktgemeinde Philippsthal (Kreis Hersfeld-Rotenburg) fand am Samstagnachmittag an und im Reitstall an der Vachaer Straße statt.
Das Übungsszenario: "Das Stroh-und Heu-Lager des Reitstalls an der Vachaer Straße in Philippstahl steht nahezu im Vollbrand, inklusive des Traktorschuppens sowie der angrenzenden Miste. Als Brandursache wird ein technischer Defekt bei einem Traktor angenommen. Hinzu kommt, dass das angrenzende Wäldchen im Hintergrund, insbesondere das Geäst, durch die Hitzestrahlung ebenfalls Feuer gefangen hat und sich weiter ausbreitet".
Des Weiteren sind zwei Personen in der Stallgasse von in Panik geratenen Pferden überrannt worden, die wegen des Feuers aus dem Stall geführt werden sollten. Die Stallgasse ist ebenfalls bereits leicht verraucht. Zwei Personen haben versucht, mit Gartenschläuchen zu löschen und erlitten dabei Brandverletzungen und Rauchgasvergiftungen.
Auf dem Verbindungsweg von Philippsthal nach Vacha erlitt eine Person, die sich wegen des Großeinsatzes zu sehr aufgeregt hatte, einen Zuckerschock und musste ebenfalls vom DRK versorgt werden. Das Löschwasser für den Erstangriff wurde aus Unterflurhydranten und danach aus der angrenzenden Werra, teilweise über eine B-Schlauchleitung über lange Wegstrecke, entnommen.
Insgesamt waren etwa 40 Frauen und Männer der Feuerwehr, nahezu sechs Rettungssanitäter/Assistenten und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Hohenroda an der Alarmübung beteiligt.
Und so waren dann auch Bürgermeister Timo Heusner und Gemeindebrandinspektor Carsten Wenig mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden: "Alles gut gelaufen", so der einhellige Kommentar der beiden Chefs der Feuerwehr. Beide bedankten sich bei den Einsatzkräften und den Übungs-Beobachtern für die Teilnahme an der Übung und luden alle zu einem Imbiss mit Bratwurst vom Holzkohlegrill und gut gekühlten Getränken ein. (Gerhard Manns) +++