Fans aus der Region unterwegs
Die Eintracht vor dem Alles-oder-Nichts-Spiel der Champions League in Lissabon
Gleich geht's los
Fotos: privat
01.11.2022 / OSTHESSEN -
Die Fußballer von Eintracht Frankfurt stehen am Dienstagabend erneut davor, etwas Historisches zu schaffen in ihrer Vereinsgeschichte. In ihrem letzten und entscheidenden Spiel der Champions-League-Gruppenphase bei Sporting Lissabon haben sie die erstmalige Chance, ins Achtelfinale der "Königsklasse" einzuziehen (Anstoß: 21 Uhr). Allerdings nur bei einem Sieg ist das der Fall. Die Eintracht hat, wie es Cheftrainer Oliver Glasner betonte, alles selbst in der Hand. Unterdessen haben sich einige Osthessen auf den Weg nach Lissabon gemacht.
Zum Beispiel vom EFC Dom Adler Fulda West. Aufgebrochen sind hier Johannes Kreuzer, René Feldes, Holger Jung und Marc Dechant. Eintracht Frankfurt hat drei Flieger organisiert, um seinen Fans das einmalige Erlebnis möglich zu machen. Um 11 Uhr hob der Flieger ab in die portugiesische Hauptstadt. Nach dem Spiel fahren die Fans vom Stadion José Alvalade mit dem Bus nach Porto - und von dort mit dem Flieger um 3.40 Uhr in die osthessische Heimat.
Zur sportlichen Situation: Siegt die Eintracht, ist sie definitiv im Achtelfinale - und folgt den deutschen Klubs Bayern München und Borussia Dortmund. Gewinnt sie nicht oder spielt unentschieden, ist sie vom Ausgang des Duells zwischen Olympique Marseille und Tottenham Hotspur abhängig. Verliert sie, ist auch Platz vier in der Gruppe möglich - und damit das Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben. Das heißt, auch die Teilnahme an der Europa League, wozu Platz drei berechtigt, ist dann futsch. Also in dem Wettbewerb, in dem Eintracht Frankfurt zuletzt für solche Furore gesorgt und den Cup gewonnen hatte. Unglaublich spannend ist es in dieser Gruppe D: Jeder der vier Teilnehmer kann noch Erster werden - jeder noch ausscheiden.
Apropos Zuschauer. Gerade einmal 2.500 Tickets standen der Eintracht zur Verfügung, mehr hätte sie problemlos an den Mann gebracht. Das aber wollte Sporting Lissabon, das am Spieltag nicht einmal 20.000 Karte verkauft hatte, wohl vermeiden - anders als der FC Barcelona. Dort hatten die Eintracht im April 30.000 Fans begleitet. Auf dem Weg zum großen Triumph in der Europa League. (wk)
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