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FSV Hohe Luft findet neuen Trainer

Enis Veapi übernimmt für Waldemar Hafner beim Fußball-Gruppenligisten

Die Spieler des FSV Hohe Luft - in rot-weiß gestreift, vorn Jan Nöding, hinten Johann Eirich - haben einen neuen Trainer
Archivbilder: Hans-Hubertus Braune

01.11.2022 / BAD HERSFELD - Der FSV Hohe Luft, derzeitiges Schlusslicht der Fußball-Gruppenliga, hat einen neuen Trainer. Es ist Enis Veapi, der mit sofortiger Wirkung für den glücklosen Waldemar Hafner übernimmt. Hohe Lufts Abteilungsleiter Timo Reidt führte die Gespräche - seit Sonntag steht die Entscheidung pro Veapi fest.


"Wir wollten einen Impuls an die Mannschaft setzen, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen", sagt Dirk Schaefer, 1. Vorsitzender des FSV. Mit neun Punkten aus 15 Spielen nimmt Hohe Luft, einer von drei Aufsteigern, den letzten Platz der Gruppenliga ein. Der Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz - es gibt fünf Absteiger - beträgt aktuell sieben Zähler. "Wir haben noch drei wichtige Spiele in diesem Jahr", bemerkt Schaefer. Das sind die Partien am Sonntag gegen FT Fulda sowie die Auswärtsaufgaben in Horas und Hosenfeld.

Gute Gespräche - Klassenerhalt "eine Mammutaufgabe"

"Hohe Luft kam auf mich zu. Mit Reidt und Schaefer hatte ich gute Gespräche", sagte Veapi. Er gab seinen Job beim Hattenbacher SV auf, der ebenfalls vor einigen Monaten den Sprung in die A-Liga Hersfeld-Rotenburg geschafft hatte - satte elf Jahre engagierte sich Veapi dort. "Natürlich ist das Unternehmen Klassenerhalt eine Mammutaufgabe", betont der 50-Jährige, der vor seinem Engagement in Hattenbach beim SV Unterhaun und bei der SG Mecklar/Meckbach/Reilos tätig war. Veapi?

Richtig: Enis ist der mittlere der drei Veapi-Brüder: Ernest ist der Älteste - nach seinem Engagement bei Aulatals A-Junioren in der Verbandsliga, führte er die SG Aulatal in die Gruppenliga und ist aktuell Coach des Nord-Kreisoberligisten SG Niederaula/Kerspenhausen. Adam ist der Jüngste - einst für Borussia Fulda aktiv und derzeit Spielertrainer des Nord-Kreisoberligisten Niederjossa/Breitenbach; Adam kickt noch mit 47. 

Vorgänger Hafner hatte mit dem FSV im Sommer dieses Jahres den Sprung in die Gruppenliga geschafft - und die zahlreichen Junioren, die derzeit im Kader der ersten Mannschaft stehen, quasi von kleinauf bis nach oben geführt. Hafner möchte zunächst eine Pause einlegen. "Wir haben uns nicht im Bösen getrennt", betont Schaefer, "und wir hoffen, dass wir ihn, nachdem er etwas Abstand gewonnen hat, wieder integrieren können". (wk) +++

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