Kilometerlanger Rückstau

Lkw mit Motorschaden auf der A7: 150 Meter lange Ölspur

Gegen 21:33 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn 7 zwischen der Anschlussstelle Kirchheim und dem Hattenbacher Dreieck im Steigungsbereich zu einer Lkw-Panne mit Motorschaden.
Symbolbild: O|N / Jonas Wenzel

08.09.2022 / NIEDERAULA - Einsatz am Mittwochabend: Gegen 21:33 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn 7 zwischen der Anschlussstelle Kirchheim und dem Hattenbacher Dreieck im Steigungsbereich zu einer Lkw-Panne mit Motorschaden.



Eine 23-jährige deutsche Berufskraftfahrerin fuhr mit ihrem Sattelzug die Bundesautobahn 7 von Kassel kommend in Richtung Hattenbacher Dreieck. Kurz nach dem sie die Baustelle an der Anschlussstelle Kirchheim passiert hatte, verlor der Sattelzug an Leistung und blieb auf dem dritten von fünf Fahrstreifen stehen. Ein Motorschaden führte dazu, dass der gesamte Öl-Inhalt des Motors auf die Fahrbahn lief. Aufgrund des Gefälles lief das Öl über die beiden linken Fahrstreifen in Richtung Mittelbetonschutzwand. Durch die vorbeifahrenden Fahrzeuge wurde das Öl über eine Länge von ca. 150 Meter verteilt. Eine Rundfunkwarnmeldung wurde veranlasst.

Die Feuerwehr Kirchheim wurde alarmiert, um das Öl zu binden und die Fahrbahn zu reinigen. Die betroffenen Fahrstreifen mussten für drei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr konnte auf den beiden rechten Fahrstreifen vorbeigeführt werden. Es entstand ein Rückstau von etwa zwei Kilometern. Die zuständige Autobahnmeisterei Hönebach kam vor Ort, um die Gefahrenstelle zu begutachten und Maßnahmen in eigener Zuständigkeit zu treffen. Nach Absprache zwischen Feuerwehr und Autobahnmeisterei Hönebach konnte die Fahrbahn ohne größere Reinigungsarbeiten wieder freigegeben werden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 30.000 Euro. (pm) +++

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