Fußball-Hessenliga
SV Steinbach will auch zu Hause gewinnen - KSV Baunatal ist Sonntag zu Gast
Archivfotos: Bernd Vogt
26.08.2022 / BURGHAUN -
Diese Saison der Fußball-Hessenliga ähnelt, jedenfalls nach fünf Spieltagen, aus Sicht des SV Steinbach der Rückserie der vergangenen Spielzeit. Die SVS-Jungspunde gewannen eifrig auf fremden Plätzen - und mussten sich in Geduld üben, bis sie wieder dreifach im heimischen Mühlengrund dreifach punkten konnten. "Das ist halt so", bemerkt Trainer Petr Paliatka, "wenn wir in diesem Modus drinbleiben und am Ende den Klassenerhalt geschafft haben, habe ich nichts dagegen". Und vielleicht gelingt ja jetzt ein Heimsieg: am Sonntag gegen den KSV Baunatal, Anstoß: 15 Uhr.
Außerdem sollte man "nicht auf solchen Gesetzmäßigkeiten herumreiten", die für Fußballer eh ein Muster ohne Wert sind - sondern sich an Steinbachs erfrischenden Auftritten freuen. Zehn Punkte sammelte das junge Team, drei Siege, ein Remis und eine Niederlage (das unglückliche 1:2 gegen die jetzt durchstartende U21 des Bundesligisten Eintracht Frankfurt) - und 10:4 Tore stehen zu Buche.
Stadler, Hütsch und Bott trainieren wieder - Michi Wiegand ist zurück
Der Coach hofft, dass sich die Besetzung der Steinbacher Bank nicht wiederholt. Nicht, weil es die, die ins Spiel kamen, nicht gut gemacht hätten - es spricht für den SVS, wie er diese Situation als Team löste. Jedoch: "So geht das nicht jede Woche. Einmal hat gereicht", weiß Paliatka. Er lobt die Spieler nochmals für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz. Tapdig Aliyev, Niclas Bechmann und Paul Mörmel gehören zum Kader der Zweiten, auch Co-Trainer David Fladung nahm auf der Bank Platz, mit Fabian Göb befand sich nur ein Spieler aus dem Kader der Ersten darunter. Was hinzukam: Bechmann hatte die Woche zuvor Corona, Aliyev zwei Wochen nicht trainiert.
KSV Baunatal: Eingespielt, körperlich stabil, gute Kicker