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Spende in Höhe von 650 Euro

"Markklößchen-Omas" unterstützen Hünfelder Sorgenkinder

Vorsitzende Rita Fennel (links) von den "Hünfelder Sorgenkindern e.V" nahm dankend den Scheck der anwesenden "Markklößchen-Omas" entgegen.
Foto: Lenz

12.07.2022 / HÜNFELD - Die "Markklößchen-Omas"  - Mütter von heimischen Gastronomen und weitere Helferinnen - sind inzwischen eine Institution und weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Stets ist es ihnen ein großes Anliegen, den Menschen aus der näheren Umgebung zu helfen und unterschiedliche Projekte zu unterstützen. Denn die Einnahmen aus dem Verkauf der leckeren Markklößchen werden gespendet. Am Montagabend traf sich die Gruppe um Margit Elm und Roswitha Zuspann bei "Aha" in Hünfeld, um Rita Fennel, der Vorsitzenden des Vereins "Hünfelder Sorgenkinder e.V.", einen Scheck über 650 Euro zu übergeben.



Immer noch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie waren diesmal insgesamt rund 4.000 Euro durch den Markklößchen-Verkauf zusammengekommen, nachdem der Rekord bei gut 10.000 Euro liegt, wie die Damen erzählen.  Ihnen liegt es seit Gründung am Herzen, konkrete Projekte beziehungsweise Menschen in der Region zu helfen, die es aus den unterschiedlichsten Ursachen schwer haben.

Gerade haben sie Tim Goldbach aus Künzell besucht, der nach einem brutalen und bislang nicht aufgeklärten Überfall vor gut neun Jahren schwerbehindert ist und seitdem im Pflegeheim NeuroCare in Hünfeld lebt. Ihn hat die Gruppe schon dabei unterstützt, dass Therapiemöglichkeiten geschaffen werden konnten. Über Spenden konnten sich in der Vergangenheit zudem unter anderem Pfarrer Stefan Buß von der Stadtpfarrei Fulda, Professor Reinald Repp von der Kinderklinik Fulda und die "Kleinen Helden" freuen.

Hilfe für Familien

Rita Fennel bedankte sich herzlich dafür, dass der Verein "Hünfelder Sorgenkinder e.V." diesmal bedacht wurde. Betreut werden derzeit 35 Familien im Altkreis Hünfeld mit insgesamt 39 Kindern im Alter zwischen 0 und 21 Jahren. Nach zweijähriger Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie sei man 2022 erstmals wieder in die Familien gegangen, nachdem man vorher angerufen und die Kontaktmöglichkeit abgeklärt habe.

"Wir helfen dort, wenn sich weder das Jugend- noch das Gesundheitsamt finanziell beteiligen und unterstützen individuell bei möglichen Problemen mit Behörden", so Fennel. Weil es keinerlei Verwaltungsaufwand gebe, komme die Spende in voller Höhe den Menschen mit Beeinträchtigung zugute. (bl) +++

Schlemmen für den guten Zweck: Hausgemachte Markklößchen zum Bestellen

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