Walldorf siegt hochverdient
Einen Elfmeter braucht‘s, um den Bann zu brechen
Archivfoto: ON/Bernd Vogt
14.03.2022 / WALLDORF -
Rot-Weiss Walldorf hat sich dank des hochverdienten 3:0 (0:0)-Erfolgs gegen den Hünfelder SV mächtig Luft im Hessenliga-Abstiegskampf verschafft, während der HSV das Spiel im Hinblick auf das wegweisende Duell am kommenden Wochenende gegen Ginsheim ganz schnell aus dem Gedächtnis streichen sollte.
Bittere Nachrichten ereilten den HSV schon lange vor dem Anpfiff, beide Torschützen des 2:1-Siegs gegen Bad Vilbel mussten wegen einer Corona-Infektion passen. Und neben eben jenen Andre Vogt und Christoph Sternstein fehlten zudem die beiden Mittelstürmer Max Vogler und David Brähler. Auch Steffen Witzel und Marcel Dücker standen nicht zur Verfügung. Personell könnte es rund um die Rhönkampfbahn kaum enger sein.
Und so wollten die Übriggebliebenen um Geburtstagskind Sebastian Alles aus der Not eine Tugend machen, in der beispielsweise der polyvalente Aaron Gadermann im angestammten 4-2-3-1 diesmal den Mittelstürmer gab. Doch er war wie alle seine zehn Hinterleute in aller erster Linie mit Verteidigen beschäftigt. Vor der Pause gab es eine Phase, in der die Gäste sicherlich 10, 15 Minuten nicht einmal zwei Ballkontakte am Stück in der gegnerischen Hälfte hatte.
Und Durchgang zwei entwickelte sich nicht anders, allerdings setzte Hünfeld mehr Akzente und hätte mit etwas Glück gar in Führung gehen können: Zunächst setzte Gadermann den Schlenzer aus 18 Metern etwas zu hoch an (56.), dann war es wiederum Gadermann, der nach einem Konter den Moment des Abschlusses verpasste und sich vom klasse verteidigenden Maximilian Thomasberger noch die Butter vom Brot nehmen ließ (58.).
Statistik
Rot-Weiss Walldorf: Czirbus; Haliti, Kunert, Thomasberger – Dogan (73. Schneider), Ludwig, Geisler, Konate Lueken – Mehnatgir (79. Deumlich), Struwe (69. Neway), Vogt.
Hünfelder SV: Kaiser; Schilling (77. Zöll), Fuß, Häuser, Wenzel – Zvekic, Alles – Krieger, Rohde (74. Lovakovic), Fröhlich – Gadermann (90. Faulstich).
Schiedsrichter: Florian Tesch (SC Hassia Dieburg).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Simon Geisler (60., Foulelfmeter), 2:0 Nico Struwe (62.), 3:0 Laurin Vogt (70.). +++
Hinweis:
Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.