Vor dem Start in die Aufstiegsrunde
Volker Bagus und Martin Geisendörfer: "Wir sind nicht gezwungen aufzusteigen"
Fotos: Carina Jirsch
10.03.2022 / FULDA -
Nachdem die Abstiegsrunde der Hessenliga bereits letzte Woche startete, geht es in dieser Woche auch endlich mit der Aufstiegsrunde los. Dann will die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ein ernstes Wort um den Aufstieg in die Regionalliga mitreden. Auch wenn die Vorzeichen dafür sicher besser sein könnten, herrscht im Lager der SGB großer Optimusus. OSTHESSEN|NEWS hat mit Finanzvorstand Martin Geisendörfer und dem sportlichen Leiter Volker Bagus gesprochen.
O|N: Herr Geisendörfer, Herr Bagus, wie ist die Stimmung innerhalb des Vereins ein paar Tage vor dem Start in die Rückrunde?
Martin Geisendörfer: Alles in allem sind wir optimistisch gestimmt. Wenn man sieht, wie die Mannschaft trainiert und spielt, macht das Mut. Natürlich sind wir durch die Ausfälle von Markus Gröger und Patrick Schaaf, sowie dem Abgang von Johannes Hofmann geschwächt. Wir haben versucht, die Ausfälle durch Neuzugänge zu kompensieren, ob das gelingt, müssen wir abwarten.
Volker Bagus: Dem kann ich mich nur anschließen. Die drei Ausfälle tun uns zwar weh, aber wir müssen versuchen, sie als Mannschaft aufzufangen. In der Kürze der Zeit konnten wir nicht mehr reagieren, das weiß die Mannschaft auch. Wir bleiben trotzdem positiv, die Mannschaft ist topmotiviert und kann das große Ziel packen. Darauf arbeiten wir alle hin.
Geisendörfer: Stadtallendorf geht sicher mit einem Vorteil in die Playoffs. Sie hatten aber auch das Glück, dass sie in der Vorrunde von großem Verletzungspech verschont geblieben sind. Das kann sich ändern. Allerdings ist auch der zweite Platz interessant, weil er für die Playoffs berechtigt. Wir wollen aber, wenn möglich, Erster werden.
O|N: Welche Folgen hätte ein erneuter Nichtaufstieg?
O|N: Welche Rolle könne die Fans bei der Erreichung des großen Ziels spielen?
Geisendörfer: Gegen Dreieich werden unsere Fans auch wieder mit einem großer Bus vor Ort sein und ordentlich Stimmung machen. Aber die Jungs und Mädels sind ja nicht nur in der Kurve aktiv, sie helfen auch im Verein, wenn Not am Mann ist und packen mit an.
O|N: Für das Unternehmen Regionalliga haben Sie sich in der Winterpause mit vier Neuzugängen verstärkt. Welchen Eindruck machen die Neuen auf Sie?
O|N: In der Winterpause wurde auch der Vertrag mit Trainer Sedat Gören verlängert. Einige hat der Zeitpunkt überrascht. Warum hat man diese Entscheidung so frühzeitig gtroffen?
Bagus: Wir sind mit dem Engagement des Trainerteams sehr zufrieden. Wir wollten mit Sedat und seinem Team weitermachen und er mit uns. Daher gab es keinen Grund nicht zu verlängern.
O|N: Am Samstag geht es dann nach Dreieich. Der Verein wird seine Mannschaft vermutlich am Ende zurückziehen. Auf welchen Gegner muss sich die Mannschaft einstellen?
Geisendörfer: Sie sind eine Wundertüte. Dass es für uns leichter wird, glaube ich aber nicht. Die Spieler werden sich für neue Vereine zeigen wollen. Der Druck für uns ist aber vielleicht ein Stück weit größer.
O|N: Mit dem Thema Dreieich geht auch das Thema Eintracht Frankfurt II einher. Wie haben Sie die Entscheidung, die Eintracht in der Hessenliga starten zu lassen, aufgenommen?
Geisendörfer: Das ist typisch für den Hessischen Fußballverband, mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Schon letztes Jahr wurden durch die Satzungsänderung die Weichen für diese Entscheidung gestellt. Wir Vereine waren mehrheitlich gegen die Aufnahme. Wir wurden zwar befragt, eine Rolle hat unserer Meinung aber nicht gespielt. (fh)+++