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Baufortschritt aus der Vogelperspektive

Stadionumbau in der Johannisau läuft auf Hochtouren

Die Bauarbeiten im Fuldaer Stadion sind schon weit fortgeschritten
Fotos Laura Stuppe

15.03.2022 / FULDA - Nach der bitteren 1:2 Niederlage in Dreieich steht die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz beim Heimspielauftakt der Hessenliga-Aufstiegsrunde am Samstag gegen Eddersheim schon gehörig unter Druck. Wenigstens kann die SGB dann wieder auf zahlreiche Fans in der Johannisau zählen. Doch wer zuletzt im Dezember, beim letzten Hessenliga-Heimspiel im Stadion war, wird staunen. Die Umbauarbeiten haben das Gesicht des Stadions inzwischen schon deutlich verändert.


 
Vor allem die Nord- und Südtribüne geben ein ungewohntes Bild ab. Derzeit erfolgt auf der Nordseite noch bis Ende März der Rückbau der alten Tribüne, die Südseite ist bereits komplett abgebrochen. "Auf der Südseite fängt jetzt der Baugrubenaushub an, und nachfolgend wird im April und Mai die Spezialtiefgründung erstellt, bevor es anschließend mit der Herstellung der Fundamente und Grundleitungen der Tribünen weiter geht", teilte die Stadt auf OSTHESSEN|NEWS-Anfrage mit.

Ab August ist dann die Errichtung der neuen Stahlbeton-Tribünen geplant. Der erste Bauabschnitt soll bis zum Frühjahr 2023 abgeschlossen sein. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan.

Große Auswirkungen auf den laufenden Spielbetrieb sollen die Bauarbeiten übrigens nicht haben, auch wenn die zur Verfügung stehende Zuschauerkapazität zwangsläufig gesunken ist. "Vielleicht weichen wir in Einzelfällen nach Lehnerz aus, falls es nötig sein sollte und wir dort temporär mehr Zuschauer zulassen können", sagt Martin Geisendörfer, Finanzvorstand bei der SG Barockstadt.

Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts sollen im sanierten Stadion 7.500 Menschen Platz finden. Nach Ende der kompletten Arbeiten sollen es dann 10.000 sein. Die Stadt plant dafür mit Gesamtkosten von über 20 Millionen Euro. (fh)+++

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