Remis bei Vikt. Griesheim - SV Steinbach
SVS langt doppelte Überzahl nicht - Viktoria zeigt Moral
Fotos: Bernd Vogt
07.03.2022 / GRIESHEIM -
Der SV Steinbach hat es zum Start der Hessenliga-Abstiegsrunde verpasst, einen großen Schritt in Richtung Nichtabstiegsplätze zu machen. In doppelter Überzahl langte es auf dem Griesheimer Hegelsberg nur zu einem Punkt.
"Natürlich sind wir enttäuscht. Die Mannschaft genau wie ich", sagte SVS-Coach Petr Paliatka in seiner sehr aufgeräumten Analyse nach einem streckenweise hochemotionalen Spiel. Das hatte mit mehreren Schiedsrichterentscheidungen zu tun – vor allem mit einer Roten Karte gegen Griesheims Innenverteidiger Fabian Windeck, der nach einer nicht gegebenen Ecke nach eigenem Bekunden den Schiedsrichter-Assistenten "Bratwurst" nannte.
Steinbach fehlt die Ruhe im Spiel
Das hatte der SVS aber auch ein Stück weit selbst zu verantworten: Im neuen 3-4-2-1-System war die erste Halbzeit gut, und die Chancen nach Max Stadlers früher Führung da. Luca Uth traf die Latte, Dominik Hanslik verpasste knapp. "Da müssen wir das 2:0 erzielen, wenngleich wir auch da schon spielerisch nicht so gut wie in der Vorbereitung agierten", befand Paliatka, der dennoch eine Pausenführung bejubeln durfte, weil Alin Neacsu nach Luca Uths Freistoß einen Kopfball ins lange Eck verwertete. Auch Stadlers Tor entsprang einer Standardsituation.Hinweis:
Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.