Gute Aussichten auf den Finanzmärkten
Kapitalmarktausblick der Sparkasse und der Wirtschaftsjunioren
Fotos: Sparkasse Fulda
10.02.2022 / FULDA -
Die Weltwirtschaft wird sich 2022 auf eine neue Reise begeben. Aber wohin geht diese? Sind die Koffer nachhaltig gepackt und gibt es einen Aufschwung, einen Horrortrip oder eine Traumreise? Mögliche Entwicklungen zeigte die Sparkasse Fulda vergangenen Mittwoch beim Konjunktur- und Kapitalmarktausblick für die Wirtschaftsjunioren (WJ) auf.
Im Laufe des Jahres wird sich die Weltwirtschaft dem Finanzexperten zufolge wohl weiter vom Schock der Pandemie erholen. Dabei fällt der Aufschwung äußerst ungewöhnlich aus. "Die aufgestaute Nachfrage und die hohe Sparquote tragen erheblich zur Erholung der Weltwirtschaft bei. Die Märkte befinden sich in einem Aufschwung. Dies wird noch weit ins Jahr 2022 tragen und auch die Arbeitsmärkte weiter verbessern. Gleichzeitig begleiten uns die Inflation sowie Lieferengpässe und der Fachkräftemangel", erläutert Ralf Umlauf. Die Wachstumsdynamik bleibe dabei in den großen Volkswirtschaften über dem Trend. Für Deutschland sieht die Helaba einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von ca. 4 Prozent – nach knapp 3 Prozent in 2021.
Am Aktienmarkt wird mit hoher Volatilität innerhalb einer Handelsspanne von 15.000 bis 16.500 Punkten gerechnet. Renten haben es der Helaba zufolge in einem inflationären Umfeld schwer. Auch 2022 ist mit Kursverlusten zu rechnen, dank des bremsenden Notenbankeinflusses dürften sich diese aber in Grenzen halten. Immobilien profitieren wohl weiterhin von den sehr niedrigen Zinsen, und auch bei Gold erwartet die Helaba eine hohe Volatilität, aber mit umgekehrtem Vorzeichen wie bei Aktien. Das Edelmetall dürfte das Niveau um 1.800 US-Dollar bzw. 1.510 Euro je Feinunze verteidigen.
Ein kurzweiliger Abend
Über die Wirtschaftsjunioren
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). (pm) +++