Fuldaer erlebte WM-Triumph hautnah mit
Schluss nach zehn Jahren: Jens Grittner hört als DFB-Pressesprecher auf
Foto: picture alliance / Pressefoto Baumann | Julia Rahn
03.02.2022 / FULDA/FRANKFURT AM MAIN -
Er erlebte den WM-Triumph 2014 in Brasilien ebenso hautnah mit wie das peinliche Vorrundenaus 2018 in Russland oder das letzte Spiel von Jogi Löw als Bundestrainer. Der in Fulda-Gläserzell geborene Jens Grittner war seit 2012 Pressesprecher der Nationalmannschaft. Jetzt gibt er seinen Posten auf und wechselt innerhalb des DFB in eine neue Rolle.
"Schweren Herzens" müsse er den Job als Pressesprecher der Nationalmannschaft abgeben, schrieb Grittner bei seiner Verabschiedung. Der 51-Jährige, der seine ersten journalistischen Erfahrungen bei der Fuldaer Zeitung sammelte, wechselte mit Beginn des Jahres als Leiter in die neu gegründete DFB-Abteilung "PR Teams/Sport, Nachhaltigkeit und Projekte". Dort sei er aber weiterhin eng in die Kommunikationsarbeit der sportlichen Themen – also rund um alle Nationalmannschaften und Wettbewerbe - eingebunden, so Grittner weiter.
Seit 23 Jahren beim DFB
Der gebürtige Fuldaer hatte nach der der EM 2012 das Amt des Pressesprechers von seinem Vorgänger Harald Stenger übernommen und war in den knapp zehn Jahren bei vier große Turnieren hauptverantwortlich für die Kommunikation mit der Presse. In dieser Zeit erlebte er auch den WM-Titel 2014 in Brasilien hautnah mit. "Die Zeit war eine wahnsinnige Bereicherung und Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin", blickt Gritter, der inzwischen seit insgesamt 23 Jahren beim DFB in verschiedenen Bereichen tätig ist, zurück.Wer sein Nachfolger wird, steht noch nicht fest. Der neue Mann oder die neue Frau soll aber spätestens bei den Länderspielen im Juni Premiere feiern und bei der Winter-WM in Katar das erste großes Turnier begleiten. Die Fußball-Fans müssen sich also bald an ein neues Gesicht auf DFB-Pressekonferenzen gewöhnen. (fh)+++