Trauriger Rekord

So viele Einsätze wie nie zuvor für die Hünfelder Bundespolizei

Kontrollstelle der Hünfelder Bundespolizisten
Fotos: Bundespolizeiabteilung Hünfeld

22.12.2021 / HÜNFELD - Bei den zahlreichen Einsatzlagen der Hünfelder Bundespolizisten wurden alleine im Oktober und November 2021 insgesamt 330 Straftaten festgestellt und zur Anzeige gebracht. Die 174 im Oktober und die 156 im November festgestellten Straftaten stellen dabei Spitzenwerte dar; der Durchschnitt liegt ansonsten bei knapp 50 Feststellungen pro Monat.



Ursächlich für den deutlichen Anstieg sind eine gestiegene Einsatzauslastung, der weiterhin andauernde Einsatzschwerpunkt an der Grenze zu Österreich sowie Einsätze bei diversen Versammlungslagen im Zusammenhang mit der Coronapandemie, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundespolizei.

Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiabteilung Hünfeld führen bei der Feststellung von Straftaten die ersten Ermittlungen durch, die Endbearbeitung bis zur Abgabe an die Staatsanwaltschaft erfolgt dann regelmäßig durch die örtlich zuständigen Dienststellen der Bundespolizei oder der Polizeien der Länder.

In herausragenden Fällen sowie bei bestimmten Straftaten wird die Bundespolizeiabteilung Hünfeld auch in die weiteren Ermittlungen eingebunden. Um diese Ermittlungsunterstützung qualitativ hochwertig zu leisten, verfügen die Einheiten der Bundesbereitschaftspolizei und damit auch die der Bundespolizeiabteilung Hünfeld über sogenannte Bearbeitungstrupps, die sich aus besonders geschul-ten Beamten zusammensetzen.

Mit 330 überwiegend bei Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen festgestellten Straftaten innerhalb von zwei Monaten hat die Bundespolizeiabteilung Hünfeld bei der Kriminalitätsbekämpfung einen wichtigen Beitrag zur Aufhellung des sogenannten "Dunkelfeldes" und zur Sicherstellung des Strafverfolgungsanspruchs des Staates geleistet. Derzeit ist davon auszugehen, dass sich die Feststellungszahlen für den Monat Dezember auch auf einem erhöhten Niveau befinden werden. (pm) +++



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