Fazit zur Hinrunde
SV Flieden: Die vielen Ausfälle trüben den Gesamteindruck
Archivfoto: ON
16.12.2021 / FLIEDEN -
Die erste Hinrunde des SV Flieden unter dem neuen Trainer Bardo Hirsch ist beendet. Und der neue Coach hatte wahrlich keine leichte Aufgabe. Viele Ausfälle machten ihm das Leben schwer und verhinderten eine bessere Platzierung. Doch in der Abstiegsrunde hat Flieden noch alle Chancen.
So lief die Hinrunde
Optimal gelaufen ist die Hinrunde ganz sicher nicht. Und das lag nicht mal an den Ergebnissen. Schon früh in der Saison hatte der SV Flieden mit enormen Personalproblemen zu kämpfen. Bereits Anfang September war das Lazarett zeitweise mit bis zu elf Spielern gefüllt. "Die Verletzungen ziehen sich bei uns durch wie roter Faden", sagte schon damals Fliedens Sportlicher Leiter Martin Hohmann. Und das sollte auch über den Großteil der Hinrunde so bleiben.
Das waren die Höhe- und Tiefpunkte
Gegen Erlensee gab es aber auch die heftigste Niederlage in dieser Saison. Beim 0:7 wurde man das einzige Mal so richtig an die Wand gespielt. Schmerzhafter dürfte aber die Zeit von Ende September bis Anfang November gewesen sein, als man insgesamt sechs Spiele in Folge ohne Sieg blieb.
Ausblick auf die Rückrunde
Sechs Mannschaften steigen am Ende der Saison aus der Hessenliga ab. Flieden ist mit 11 Punkten zwar noch mittendrin im Rennen um einen Nichtabstiegsplatz aber klar ist auch, dass die Mannschaft von Bardo Hirsch schnell punkten muss, um nicht früh ganz unten reinzurutschen. Am besten beginnt man damit schon im Nachholspiel gegen Baunatal. Bei einem Sieg stünde man bei 14 Punkten und würde punktetechnisch mit Baunatal auf Platz sieben gleichziehen. Wichtig wird außerdem werden, dass die Buchonen vom enormen Verletzungspech der Hinrunde verschont bleiben. Ob man den Kader in der Winterpause breiter aufstellt, steht noch nicht fest. (fh)+++