Osthessens Profis
Musiala wieder nur Teilzeitarbeiter - Kein Hanslik, keine Punkte
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02.11.2021 / REGION -
Das Feld der osthessischen Profis kommt diese Woche ziemlich ausgedünnt daher. Da die Frauen immer noch in der Länderspielpause weilen und Shkodran Mustafi und Daniel Hanslik nur zuschauen konnten, waren lediglich Lukas Fröde und Jamal Musiala im Einsatz.
Lukas Fröde
Eine erfolgreiche Woche liegt hinter Lukas Fröde und seinen Rostockern. Erst schlug man am Mittwoch in einem dramatischen Spiel Jahn Regensburg im Elfmeterschießen und steht nun in der dritten Runde des DFB-Pokals, dann kehrte man am Sonntag durch den 2:1 Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf auch in der Liga wieder zurück in die Erfolgsspur. Ein Garant für die beiden Siege war mal wieder Lukas Fröde. Der Fuldaer stand bei beiden Spielen in der Startelf und sorgte auf seiner Position im zentralen defensiven Mittelfeld für die nötige Stabilität. Insbesondere gegen Düsseldorf glänzte er mit seiner Zweikampfstärke und vielen klugen Pässen. In dieser Form ist Fröde für die Rostocker unverzichtbar.
Jamal Musiala
Shkodran Mustafi
Vergangene Woche verletzte sich Mustafi im Ligaspiel gegen Sevilla an den Adduktoren und musste nach nur 20 Minuten ausgewechselt werde. Die Diagnose: Mustafi erlitt einen Riss im Adduktorenmuskel, muss etwa drei Wochen pausieren. Ohne ihn geht es bei seinem Klub DU Levante zumindest etwas nach oben. Der Tabellen-19., der in dieser Saison noch kein Spiel gewinnen konnte, überraschte gegen Meister Atletico Madrid mit einem 2:2. Der Punkt bringt den Verein zwar nicht wirklich weiter, aber zumindest für die Moral war der Auftritt Gold wert.
Daniel Hanslik
Zuschauen musste auch Daniel Hanslik. Der ehemalige Steinbacher, der letzte Woche beim 1:1 in Duisburg in der Nachspielzeit vom Platz flog, fehlte seinem 1. FC Kaiserslautern im Spiel gegen Würzburg Gelb-Rot gesperrt. Und ohne Hanslik lief bei den Roten Teufeln wenig zusammen. Gegen die Würzburger Kickers verloren man zuhause 0:2. Es war die erste Heimniederlage seit neun Monaten für die Pfälzer. Damit ist der anvisierte Sprung auf einen Aufstiegsplatz erst mal verschoben. Vier Punkte trennen die Lauterer nun von Relegationsrang drei. Wie eng es in der 3. Liga zugeht, zeigt die Tatsache, dass der 1.FCK durch die Niederlage bis auf Platz 11 der Tabelle abrutschte. (fh)+++