Rückspiel gegen HSV
Rechnen verboten: SGB denkt weiter von Spiel zu Spiel
Archivfoto: ON
28.10.2021 / FULDA -
Nach 0:2 Rückstand bewahrten drei famose Minuten die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz beim 2:2 am Samstag beim Gastspiel in Hünfeld vor der zweiten Niederlage. Am Ende des Tages musste man bei der SGB mit dem Punkt in Hünfeld zufrieden sein. Am Freitag (19 Uhr) steht nun schon das Rückspiel zwischen den derzeit besten osthessischen Mannschaften an. Im heimischen Stadion will die SGB dann drei Punkte holen, auch im Hinblick auf die Konkurrenz in der Aufstiegsrunde.
Zwar sind noch sieben Spiele zu absolvieren, doch so langsam richten sich die Blicke auch schon auf die Auf- und Abstiegsplayoffs. Und so souverän die SGB die A-Staffel der Hessenliga anführt, so eng ist es virtuell in einer möglichen Aufstiegsrunde. Hier steht die Barockstadt aktuell sogar nur auf Platz drei.
Da auch der HSV als vierter gute Chancen auf die Playoffs hat, könnten die Punkte im direkten Duell doppelt wertvoll werden. Für SGB-Trainer Sedat Gören spielt das aber nur eine untergeordnete Rolle: "Es ist noch alles sehr eng zusammen, jetzt Rechenspiele anzustellen, macht wenig Sinn. Wir haben vor der Saison gesagt, wir wollen jedes Spiel gewinnen und daran halten wir uns auch jetzt."
Entwarnung bei Moritz Reinhard
Aus dem 2:2 auf der Rhönkampfbahn hat er seine Schlüsse gezogen, die will er jedoch erstmal für sich behalten. Er sagt nur so viel: "Jeder hat gesehen, warum das Spiel so gelaufen ist." Damit spielt er auch auf einige strittige Schiedsrichterentscheidungen an. "Das Tor zum 0:2 war für mich klar Abseits, unser vermeintliches 3:2 hingegen nicht. Es ist nicht das erste Mal, dass solch enge Entscheidungen gegen uns ausfallen", so Gören.