Hünfelder SV -SV Neuhof 2:2 (2:2)
Ein Remis, das nur Enttäuschte zurücklässt
Fotos: Siggi Larbig
30.09.2021 / HÜNFELD -
Es gibt Punkteteilungen, mit denen jeder Trainer glücklich ist – und welche, mit denen keiner zufrieden sein kann. Das 2:2 (2:2) zwischen Hünfeld und Neuhof gehört zur zweiten Kategorie – aus jeweils guten Gründen.
"Hünfeld hilft der Punkt mehr als uns. Es war wie in den vergangenen Spielen: wir spielen gut, aber nach vorne fehlt uns die Durchschlagskraft, aus unseren Chancen machen wir einfach zu wenig", haderte Neuhofs Trainer Alexander Bär. Recht hatte er mit der fehlenden Durchschlagskraft, denn der zweite Spielabschnitt gehörte optisch den Gästen. Nur: nicht einmal wurde es da für den ins HSV-Tor zurückgekehrte Benedikt Kaiser gefährlich. Das gefällige Positionsspiel half nichts, denn rund um den Strafraum fehlte der Wille, überhaupt in Abschlusspositionen zu gelangen. Begünstigt hatte Neuhofs überlegene zweite Halbzeit der HSV durch unzählige leichte Ballverluste. Und doch waren es die Hünfelder Andre Vogt (51./83.) und Nils Wenzel (54.), die die größten Chancen besaßen. Insbesondere Vogts Heber im Schlussakkord hätte einen Treffer verdient gehabt.
Die Statistik:
Hünfelder SV: Kaiser; Dücker, Fuß, Witzel, Zöll – Alles, Rohde – Wenzel (68. Sternstein), Vogt, Fröhlich (90. Brähler) – Vogler (58. Krieger).
SV Neuhof: Hadzic; Benazza (90.+1 Heredia Alonso), Tavares Ganime Bastos, Klapan, Paez – Kulas, Sosa Perez – M. Kovac, Costa Sabate, A. Kovac – Diakiese.
Schiedsrichter: Daniel Losinski (TSV Jahn Calden).
Zuschauer: 220.
Tore: 0:1 Ilias Benazza (3.), 1:1 Maximilian Fröhlich (15.), 2:1 Nils Wenzel (18.), 2:2 Edi Kulas (43.). +++
Hinweis:
Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.