Flügel statt Sturmzentrum
Moritz Reinhard bei der SGB: Zufrieden trotz ungewohnter Position
Archivfoto: ON
03.09.2021 / FULDA -
Knapp acht Wochen ist es jetzt her, seit Moritz Reinhard von den Offenbacher Kickers zur SG Barockstadt wechselte. Dort musste er sich nicht nur an neue Teamkollegen und ein neues Umfeld gewöhnen, sondern auch an eine neue Position. Der Mittelstürmer wird von Sedat Gören nämlich vorwiegend auf den Außen eingesetzt.
Vom Sturmzentrum auf die Außenbahn. Was auf dem Feld nur wenige Meter Unterschied sind, ist fußballerisch eine ganz andere Welt. Das bekommt derzeit auch Moritz Reinhard zu spüren. Er wurde von Trainer Sedat Gören auf den Flügel beordert und kämpft noch mit dem neuen Anforderungsprofil der ungewohnten Position. "Ich hatte vorher in meinem ganzen Fußballerleben noch nie auf dieser Position gespielt, dementsprechend war es natürlich etwas komplett Neues", sagt Reinhard im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.
Steigerung von Spiel zu Spiel
Nach vier Spielen hat er sich nun langsam, aber sicher auf dem Flügel eingelebt. Vor allem das Spiel gegen Bayern Alzenau bewies, wie wertvoll er dort mit seiner enormen Laufbereitschaft für seine Mannschaft sein kann. Ein Tor und zwei Assists standen am Ende auf seinem Konto. Zu hoch hängen will er den Auftritt aber nicht: "Es war schön, dass der Knoten geplatzt ist, aber ich sehe bei mir persönlich noch Steigerungspotenzial."Zwischenfazit fällt positiv aus
Für den Mannschaftserfolg ist er auch gerne bereit seine persönlichen Ansprüche hintenanzustellen. "Der Erfolg des Teams steht über allem und so wie es derzeit läuft, hat der Trainer auch keinen Grund, irgendwas zu ändern", wehrt er Fragen nach einer anderen Position ab.Doch auch so fällt seine Bilanz nach knapp acht Wochen Barockstadt rundum positiv aus. "Die Jungs haben mir die Eingewöhnung richtig leicht gemacht. Man hat direkt gespürt, was für ein super Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft besteht." Der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft ist also gelegt. (fh)+++