Klimawandel entgegensteuern

Bundeswaldprämie: 7.487 Euro Fördersumme für Feldataler Kommunalwald

Der Gemeinde Feldatal wurde die Waldprämie jetzt auf Antrag der Verwaltung bewilligt.
Symbolbild: Pixabay

31.08.2021 / FELDATAL - Klimawandel und Schädlingsbefall machen den Wäldern zu schaffen. Mit der sogenannten Waldprämie versucht die Bundesregierung gegenzusteuern. Der Gemeinde Feldatal wurde die Waldprämie jetzt auf Antrag der Verwaltung bewilligt.



Trockenheit, Stürme, Schädlinge – die hessischen Wälder sind im Dauerstress. Die vergangen drei Trockenjahre sowie Stürme und Schädlinge, insbesondere der Borkenkäfer haben fast allen Baumarten schwer zugesetzt. Das traurige Resultat: Schadflächen, wo einst vitale Bäume standen. Geschädigte Waldflächen bodenschonend zu räumen und zu klimaresilienten Mischwäldern umzubauen, kostet viel Geld. Betroffen sind private Waldeigentümer, aber auch zahlreiche Kommunen, die Waldflächen besitzen. Mit der sogenannten Waldprämie unterstützt die Bundesregierung deshalb eine nachhaltige und verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung.

"Die Lage in unseren Wäldern ist dramatisch. Die Unterstützung von kommunalen und privaten Waldbesitzern mit dem größten Umbauprogramm der Geschichte seitens des Bundes ist daher sehr zu begrüßen. Mit dieser Prämie wird den Betroffenen unbürokratisch und schnell geholfen", so Bürgermeister Leopold Bach.

Waldprämie nur für Flächen mit Nachhaltigkeits-Zeritifizierung

Insgesamt geht es um etwas mehr als 74 Hektar Waldfläche. Die Prämie wird gezahlt, wenn für die Waldfläche eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung vorliegt. Voraussetzung ist, dass diese Zertifizierung mindestens zehn Jahre gehalten wird. (pm) +++

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