Neues von Armin Meiwes aus Wüstefeld
Sex in Kannibalen-Kühltruhe? - Haushaltsgerät für 66.000 Dollar im Netz
Screenshot: Instagram
10.08.2021 / REGION -
Es ist ein makabres Angebot: 66.600 Dollar für eine Kühltruhe, in der einst 30 Kilogramm Menschenfleisch portioniert gelagert wurde. Dieses banale Haushaltsgerät soll angeblich vom verurteilten Mörder Armin Meiwes (59) - dem Kannibalen von Rotenburg - stammen. Doch nicht nur das. Auf einer Online-Plattform steht weiteres Inventar aus dem leerstehenden Haus in Wüstefeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zum Verkauf, sei es Badfliese oder Folterkäfig.
Bizarre Anfragen aus SM-Szene
Anfragen zu den Devotionalien gebe es zuhauf. Generell seien die Hauptinteressenten Menschen, die Gegenstände anderer bekannter Mörder wie Richard Ramirez und John Wayne Gacy sammeln würden. Neben einigen Kriminalmuseen kontaktierten den Verkäufer auch Anhänger der Hardcore-SM-Szene, die den Meiwes-Fall aufgrund seiner sexuellen Komponente faszinierend fänden. "Ich habe seltsame Anfragen bezüglich der Kühltruhe bekommen. Jemand wollte sie mieten, um mit seiner Frau darin Sex zu haben. Dann gibt es wiederum Metal-Bands, die es für ein Video nutzen wollen." Eins steht für Nico C. fest: "Es ist definitiv eines der faszinierendsten Objekte in der 'Murderabilia'-Community." Ein dem Anbieter "würdiger" Käufer steht jedenfalls noch aus. (leh) +++Archivfoto: O|N/privat