Hünfelder SV vor dem Saisonstart
"Als würde eine ganze Mannschaft aus einem Kreuzbandriss kommen"
Grafik: ON
10.08.2021 / HÜNFELD -
Der Hünfelder SV war mit ambitionierten Zielen in die vergangene Saison gestartet. Man wollte sich nach dem Aufstieg in der Hessenliga etablieren und eine möglichst sorgenfreie Saison spielen. Die Realität sah jedoch anders aus. Bis zum Abbruch nach dem 12. Spieltag stand der HSV tief im Tabellenkeller, hatte nur neun Punkte auf dem Konto. Ähnliches soll sich in diesem Jahr nicht wiederholen. Dafür hat man zwei wichtige Bausteine neu hinzugeholt.
Diese Bausteine tragen den Namen Benedikt Kaiser und Benjamin Fuß. Die beiden, die von der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz an die Rhönkampfbahn kamen, sollen auf und abseits des Platzes eine Führungsrolle einnehmen. "Die zwei haben sich jetzt schon sehr gut integriert, gehen immer voran, so wie wir uns das auch gewünscht haben. Die Vorbereitung hat gezeigt, dass wir da an den richtigen Stellschrauben gedreht haben", sagt Mario Rohde, sportlicher Leiter beim HSV.
Hinzu kamen auch noch diverse muskuläre Verletzungen und der ein oder andere Urlauber, an manchen Tagen waren nur 13 Mann des über 20 Mann starken Kaders im Training, "Es läuft nicht alles rund, aber das war abzusehen und ist bei allen Vereinen gleich. Wir sind trotzdem froh, dass es bald losgeht", so Helmke. Auch, wenn die Fans am ersten Spieltag sicherlich noch nicht die beste HSV-Mannschaft zu Gesicht bekommen werden. "Das wird sicherlich noch dauern." Das Ziel bleibt jedoch das gleiche wie in der vergangenen Saison: der Klassenerhalt. (Felix Hagemann) +++