Einweihung Ende September
Neue Rettungsleitstelle Fulda am Netz: "Die Technik hinter der 112 funktioniert!"
Foto: Christian P. Stadtfeld
28.07.2021 / FULDA -
Wer die 112 wählt, kommt seit Donnerstag vergangener Woche in der nagelneuen Leitstelle Fulda raus. Im ersten Stock des Neubaus auf dem Gelände der Feuerwache Fulda im Stadtteil Neuenberg gehen die Notrufe aus Stadt und Landkreis Fulda für die Feuerwehr und den Rettungsdienst ein. Über die Rettungsleitstelle werden im Notfall die entsprechenden Rettungsmittel koordiniert. Ob Brand, Verkehrsunfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall - die Frauen und Männer am Hörer der 112 sind rund um die Uhr erreichbar. Zudem ist die Leitstelle für die Alarmierung des ADAC-Rettungshubschraubers "Christoph 28" zuständig.
Seit gut zwei Jahren gleicht die Feuerwache Fulda-Mitte einer Großbaustelle. Ausschlaggebend dafür ist der mehr als 10 Mio. Euro teure Neubau der Rettungsleitstelle - und genau diese wurde jetzt ganz frisch in Betrieb genommen, wie O|N erfuhr. Der gesamte Neubau ähnelt einem architektonischen Meisterwerk: klare Ecken und Kanten zeichnen das neue Gebäude aus. Doch viel wichtiger als die Optik: Funktioniert die neue Technik im Inneren?
Neuerungen und Notrufe auf IP-Technologie
In Fulda sei die Technikmodernisierung verknüpft mit der Umstellung des Notrufes auf IP-Technologie. "Damit ist eine genauere Ortung des Notrufes möglich und es können gleichzeitig mehr Notrufe verarbeitet werden. Das Land Hessen unterstützt den Neubau der Zentralen Leitstelle in Fulda mit ca. 850.000 Euro", heißt es auf dem Innenministerium in Wiesbaden.Die anfangs gestellte Frage, ob die neue Technik funktioniert und wie sich das neue Arbeiten in der Rettungsleitstelle darstellt, hat die Stadt Fulda gegenüber O|N am Mittwochmorgen wie folgt beantwortet: "Die Technik funktioniert problemlos." Pressetermine im Vorfeld seien dennoch nicht vorgesehen. "Wir möchten Sie bitten sich bis zur offiziellen Einweihungsfeier - der Termin soll voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober stattfinden - zu gedulden", heißt es aus dem Stadtschloss. (nb) +++