Bardo Hirsch startet im Königreich
Trainingsauftakt beim SV Flieden: Mit voller Kraft in Richtung Klassenerhalt
v.l.: Co-Trainer Markus Kullmann, Jonathan Kreß (eigene Jugend), Lukas Marvin Friedrich, Lennart Pappert, Steven Mächtel und der neue Trainer Bardo Hirsch.
Fotos Jonas Wenzel - Yowegraphy
01.07.2021 / FLIEDEN -
Die Zeit von Zlatko Radic als Trainer von Buchonia Flieden ging im Februar bekanntlich zu Ende. Seit Mittwochabend hat nun sein Nachfolger ganz offiziell das Zepter übernommen. Bardo Hirsch bat seine Mannschaft zum offiziellen Trainingsauftakt ins Königreich, ein Kaltstart ist es für ihn und seine Mannschaft aber nicht.
"Wir haben in den letzten Wochen schon einiges auf freiwilliger Basis gemacht, ich kenne also schon ein Großteil der Mannschaft", sagte Hirsch. Trotzdem wird es seine Zeit brauchen, bis sich Mannschaft und Trainer aufeinander eingestellt haben. Es gilt also keine Zeit zu verlieren, Hirsch will zügig das Tempo im Training anziehen, ein langsames Hereinkommen wird es für die Spieler also eher nicht geben.
Entgegenkommen dürfte dem neuen Trainer, dass sich die Spieler auch in der Zeit ohne Ball fit gehalten haben. "Wir müssen also nicht bei Null anfangen", so Hirsch. Dennoch wird der Fokus zunächst auf der Fitness liegen, später sollen dann auch mehr und mehr spielerische und taktische Aspekte ins Training miteinfließen. Ebenfalls neu im Kader sind Lukas Marvin Friedrich (FSV Fernwald) und Rückkehrer Lukas Hagemann (VfB Oberndorf). Zum Trainingsstart waren alle Mann an Bord, verzichten musste Hirsch nur auf den verletzten Ahmed Tariq.
Hirsch betritt mit seinem Engagement in Flieden persönlich Neuland, erstmals steht er bei einem Hessenligisten an der Seitenlinie. An seiner Vorbereitung wird das aber nichts ändern, ebenso wenig wie die Tatsache, dass Monate ohne Ball hinter den Spielern liegen. "Das beeinflusst meinen Plan nicht, es wird eine ganz normale Vorbereitung."
Sechseinhalb Wochen bleiben ihm nun Zeit, die Mannschaft fit für den Saisonstart zu machen. In der geteilten Hessenliga geht es für die Buchonen dann nur um den Nichtabstieg. "Das ist ganz klar unser Ziel, wir wissen aber auch, dass das schwer genug wird", so Hirsch. (fh)+++