Feiererliche Primiz

Neupriester Johannes Wende zelebrierte erste Messe in Heimatpfarrei St. Peter

Offensichtlich angekommen: Neupriester Johannes Wende aus Bronzell in der Pfarrkirche St. Peter
Fotos: Henrik Schmitt

24.05.2021 / FULDA - Wie berichtet wurden am Samstag, dem 22. Mai, in einem feierlichen Pontifikalamt die Diakone Johannes Wende aus Bronnzell und Philipp Schöppner aus Giesel im Hohen Dom zu Fulda zum Priester geweiht. Die Primiz des Neupriesters Johannes Wende fand am heutigen Pfingstsonntag um 10.00 Uhr in der Bronnzeller Pfarrkirche St. Peter statt. Wegen der coronabedingt beschränkten Teilnehmerzahl wurde der Gottesdienst über die Bistumsseite www.bistum-fulda.de und im Offenen Kanal Fulda im Fernsehen übertragen. Im Rahmen der Vesper wurde am Nachmittag um 16:30 Uhr der einzelne Primizsegen erteilt.



Mit großer Freude war die Weihe von Johannes Wende in der Heimatpfarrei Bronnzell erwartet worden. Während seiner Jugendzeit, in der er in der Pfarrgemeinde als Messdiener, Küster und Firmkatechet und in der Schönstattjugend des Bistums aktiv war, reifte sein Wunsch heran, Priester zu werden. Nach vielen Jahren des Studiums und der geistlichen Formung war es schließlich so weit: Am Samstag vor Pfingsten wurde er mit seinem Schulfreund Philipp Schöppner aus Giesel zum Priester geweiht.

Am heutigen Pfingstsonntag zelebrierte er nun seine erste Heilige Messe in der Bronnzeller Heimatkirche und bald danach wird er in einer Pfarrei des Bistums als Kaplan eingesetzt werden. Die Gemeinde hätte natürlich gern mit ihm ein großes Dorffest gefeiert, was leider in der Pandemiezeit nicht möglich war. Der Pfarrgemeinderat will das aber im nächsten Jahr nachholen. Die Priesterweihe und die Primiz fanden im begrenzten Rahmen statt. Für die Teilnahme an der Weihe und der Primiz im Innern der Kirchen war eine Einladung vom Primizianten und dann die Anmeldung erforderlich. Damit aber alle, die es wollten, dennoch teilnehmen konnten, wurden beide Feiern live im Internet über den Kanal des Bistums Fulda übertragen. So war mit Hilfe der modernen Medien die Teilnahme an den Gottesdiensten zu Hause möglich. Neben der Kirche wurde außerdem eine Leinwand errichtet, damit dort weitere Gottesdienstbesucher an der Primizmesse teilnehmen konnten, was auch rege genutzt wurde. Der Pfarrer von St. Peter, Michael Oswald gab seinem Wunsch Ausdruck: "Möge das Pfingstfest uns alle in unserer Berufung als Christen stärken!" (ci)+++

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