"Wir müssen umdenken"

Luftreinigung als aktive Maßnahme zum Schutz vor Corona

Je weniger die Familie allergieauslösenden Stoffen ausgesetzt sind, umso besser wird es der Gesundheit gehen.
Fotos: S.K. Medical Care Service KG

06.04.2021 / ANZEIGE - Die Corona-Pandemie scheint kaum ein Ende zu nehmen und stellt nahezu Jedermann vor immer größere Herausforderungen. Studien haben gezeigt, dass die Luft in unseren Räumen fünf Mal mehr belastet sein kann als die Luft im Freien. Wie kann man sich selbst, die Mitarbeiter und seine Kunden effizient schützen, um wieder Stück für Stück zurück in eine gewisse Normalität zu gelangen, ohne dass die Inzidenzzahlen bei jedem Öffnungsschritt wieder sofort in die Höhe schnellen?

"Wir müssen umdenken, denn es ist oft grenzwertig, die Fenster ständig offenzuhalten, denn dies birgt für manchen unserer Mitarbeiter andere gesundheitliche Gefahren und schränkt das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit ein", berichtet Alexandra Heiner, Geschäftsführerin des Eichenzeller Unternehmens G+S, das Büroeinrichtung und Büromaschinen vertreibt. Seit einem halben Jahr nutzen sie ein Luftfiltersystem.

Täglich atmen wir rund 20.000 Liter Luft, sind uns meist jedoch keines einzigen Atemzugs bewusst. Da die Atmung automatisch erfolgt, denken wir nur selten darüber nach. Ohne dass wir sie bemerken, sind wir von unsichtbaren Verunreinigungen und Gefahren, die gerade einmal 0,0024 Mikrometer und somit 7.000 Mal kleiner als ein menschliches Haar sein können, umgeben.

Als Arzt, der viele Corona-Patienten behandelt, weiß Dr. med. Thomas Sitte, wie wichtig neben Abstand und Masken frische und unbelastete Luft ist. "Mit der Palliativ Stiftung und S3-Fulda haben wir Anfang 2020 die Besprechungsmöglichkeiten direkt am Fuldaer ICE-Bahnhof ausgebaut. Wegen der idealen Lage kamen immer mehr Anfragen aus ganz Deutschland und so waren unsere bisherigen Räume zu klein geworden. Wir sind heilfroh, dass wir den Betrieb dank der leisen und wirksamen Luftfiltergeräte halbwegs aufrechterhalten konnten, als dann Corona zuschlug." 

"Je mehr Luftfilter in Kliniken, Praxen, Senioreneinrichtungen, KITAs und Schulen, im Einzelhandel, in der Gastronomie und Hotellerie, in Fitness- und Freizeiteinrichtungen, Büros, Meeting- und Personalräumen zum Einsatz kommen, desto größer ist der Schutz vor Infektion über die Atemluft", sagt Silvia Knüttel, Geschäftsführerin der S. K. Medical Care Service KG in Hilders-Brand in der Rhön. Sie hat sich auf hochmoderne Luftreinigungstechnik für Innenräume spezialisiert. 

Erfahrungen 

"Diese Luftfiltersysteme komplettieren unser Hygienekonzept in den sensibelsten Einrichtungen unserer Gemeinde", berichtet Ulrich Möller, der in der Kaligemeinde Neuhof für die Kindergärten zuständig ist. Wie zahlreiche weitere Gemeinden im Landkreis Fulda, hat auch Neuhof einen Teil der Fördergelder aus dem Corona-Schutz-Programm aus dem hessischen Corona-Sondervermögen für Schulen und KITAs für diese förderfähigen, mobilen Luftfiltersysteme der Effizienzklasse, gemäß der Europäischen Norm EN 1822:2009, investiert. "Wir sind froh, die Geräte für die KITAs und Tagesmütter unserer Gemeinde angeschafft zu haben, da sie ständig, somit auch außerhalb der Lüftungsphasen, gefährliche Viren und andere Schadstoffe präzise aus der Raumluft herausfiltern."

Risikomanagement in Zeiten der Corona-Pandemie ist Status quo. Der Ausbruch des Virus und dessen schnelle globale Ausbreitung, mit immer neuen Mutationen, stellt Regierungen, Unternehmen und jeden Einzelnen vor große Aufgaben. Aber auch gesundheitsschädliche Stoffe in der Luft, die gerade nicht im öffentlichen Focus stehen sind im Auge zu behalten und können ganz bewusst reduziert werden. (pm) +++