TTC-Hoffnung nach Ochsenhausen

Darf beim Play-Off-Anwärter Neu-Ulm wieder gejubelt werden?

Fan Bo Meng habe gegen Ochsenhausen seine beste Bundesliga-Leistung gezeigt, so Schad.
Foto: Jonas Wenzel (Yowe)

23.02.2021 / FULDA - Zwei Tage nach der knappen 2:3-Niederlage gegen den TTF Liebherr Ochsenhausen trifft der Tischtennis-Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell auf das nächste Spitzenteam der Liga (Dienstag, 19 Uhr). Der TTC Neu-Ulm kann sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Play-Offs machen, während die Maberzeller erneut auf Quadri Aruna verzichten müssen.

Der Einsatz des 32-Jährigen am Freitag beim 1. FC Saarbrücken (0:3) kam zu früh, schon gegen Ochsenhausen fehlte Aruna und wird auch für das Spiel in Neu-Ulm nicht fit sein. Benno Oehme vertrat Aruna gegen Ochsenhausen, gab sein Bundesliga-Debüt und wird wohl auch gegen Neu-Ulm wieder im Einsatz sein. "Er hat sich in seinem Debüt sehr respektabel geschlagen", sagt TTC-Vize-Präsident Claus-Dieter Schad über den 21-Jährigen, der sich Richtung Bad Homburg verabschieden wird.

Allerdings hieß sein erster Gegner Simon Gauzy, der bei einer Einzelbilanz von 25:4 steht. Entsprechend verlor Oehme sein erstes Einzel mit 0:3, im Schlussdoppel mit Fan Bo Meng unterlag das Duo mit 1:3 den noch jüngeren Samuel Kulczycki und Maciej Kubik. Dennoch: die Leistung gegen Ochsenhausen machte den Spielern und Verantwortlichen der Maberzeller Mut, in Neu-Ulm mal wieder was zu bejubeln.

Das hat man seit acht Spielen nicht mehr getan und Neu-Ulm steckt mitten im Zweikampf um den letzten Play-Off-Platz mit Grünwettersbach. Entsprechend wird Neu-Ulm mit der stärksten Mannschaft erwartet, zumal Grünwettersbach zeitgleich in Düsseldorf spielt. Als Schützenhilfe sehen sich die Maberzeller jedoch nicht: "Mit der Einstellung und Leistung vom Sonntag können wir eine respektable Leistung zeigen." (tw) +++