Racky und Seegräber

65 Jahre im Unternehmen beschäftigt: Autohaus Sorg ehrt verdiente Mitarbeiter

Von links: Torsten Racky, Helmut Sorg, Jutta Seegräber
Fotos: Marius Auth

14.01.2021 / FULDA - Lange Betriebszugehörigkeit ist nicht nur ein Zeichen großer Loyalität, sondern auch von Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber. Deswegen freut sich das Autohaus Sorg in Fulda, gleich zwei langjährige Mitarbeiter ehren zu können: Pkw-Verkaufsleiter Torsten Racky ist bereits seit 25 Jahren im Unternehmen, Gebrauchtwagenchefin Jutta Seegräber seit inzwischen 40 Jahren.

Die Automobil-Veteranen haben einige Paradigmenwechsel miterlebt: "Als ich angefangen habe, gab es noch keine Computer, alles lief über Lochkarten. Autotelefone waren riesige Kästen, Multimedia war das Autoradio. Heute ist alles miteinander vernetzt - und die Kunden sind durchs Internet bestens informiert über die Preislandschaft. Wer da punkten will, muss nicht nur die besten Preise bieten, sondern auch in Sachen Beratung und Service überzeugen. Permanente Schulungen und Weiterbildungen sind nötig, um angesichts all der technologischen Weiterentwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben", erklärt Seegräber, die im Autohaus vor 40 Jahren die Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau begonnen hat. Während vor wenigen Jahrzehnten noch niemand an Jahreswagen gedacht habe, sei das Geschäft mit den jungen Gebrauchten heute mit verantwortlich fürs Unternehmenswachstum. Seegräber leitet den Gebrauchtwagenverkauf bereits seit dem Jahr 2000. Nach abgeschlossener Ausbildung 1984 folgte die Ausbildung im Pkw-Verkauf sowie die Tätigkeit als Geschäftsführerin fürs Autohaus von Sorg in Meiningen von 1991 bis 1996.

Auch Torsten Racky hat seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann im Autohaus Sorg begonnen, vor inzwischen 25 Jahren: "Als ich nach der Lehre in der Neuwagendisposition tätig war, wurden Verträge noch mit Handschlag besiegelt. Heute ist der Automobilkaufmann, der im Jahr 2000 eingeführt wurde, halber Bankkaufmann, Versicherungskaufmann und noch dazu technisch versiert. Früher wurden Preise verhandelt, heute weiß jeder durchs Internet schon im Vorfeld, was das Auto kosten darf. Dadurch ist das Geschäft aber transparenter geworden. Die Größe spielt heute eine noch gewichtigere Rolle: Je mehr ich einkaufe, desto bessere Preise kann ich vom Hersteller bekommen. Und damit dann auch im Internet auf mich aufmerksam machen. Früher war unser Geschäft hauptsächlich auf die Region begrenzt, heute läuft es durch Online europaweit", erklärt Racky, der seit 2009 im Autohaus für Neuwagen und Nutzfahrzeuge zuständig ist.

Firmeninhaber Helmut Sorg ist voll des Lobes für seine langjährigen Mitarbeiter: "Wir sind stolz darauf, zwei so kompetente Kollegen zu haben, die das Vertrauen der Belegschaft und der Kunden gleichermaßen genießen. Gerade in der heutigen Zeit, wo Beratung und Service das A und O für Kundenzufriedenheit sind, ist es wichtig, jahrzehntelange Erfahrungswerte zu haben. Denn der Verkauf endet nicht mit dem Vertrag: Ein loyaler Kunde kommt wieder, erzählt Freunden und Bekannten, wie zufrieden er war und geht eine langfristige Beziehung mit uns ein. Auch heute noch kann man in einer Firma alt werden und den Erfolg des Hauses als Mitarbeiter mitgestalten. Wir haben inzwischen 200 Beschäftigte und kümmern uns intensiv um deren Weiterbildung und Weiterentwicklung." An der Entwicklung einer Doppeltrittstufe für den Ford Transit in Zusammenarbeit mit Edag sei Racky maßgeblich beteiligt gewesen. Im April dieses Jahres sollen mit der Einweihung des hauseigenen "Transit-Center 2.0" Gewerbekunden weitere Vorteile geboten werden. (mau) +++